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Philharmoniker Behälter

Silber Bestände

Silberbestände unter und über der Erde

Silber ist ein merkwürdiges Metall. Jahrzehntelang blieb der Preis konstant. Erst Anfang 2004 begann der Preis nach oben hin auszubrechen. Warum der Silberpreis dennoch so lange konstant blieb, könnte an den Eigenheiten einer staatlich gelenkten Wirtschaft liegen. Die für die Erreichung der Produktionsplanziele Verantwortlichen sind naturgemäß auf die Erreichung der Ziele fixiert - ganz wörtlich koste es, was es wolle, weil es sich entweder um reale Planziele handelt oder diese trotz aller Lippenbekenntnisse doch mehr Bedeutung als Geldziele haben.


Fest steht, dass ein großer Teil der Silber-Lagerbestände, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges noch mit zehn Milliarden Unzen abgebaut wurden. Nachdem die westlichen Länder ihre Silberbestände über die Jahrzehnte hinweg weitgehend abbauten, haben in den vergangenen Jahren die Chinesen ihre Bestände auf den Weltmarkt geworfen. Die Frage ist, was noch da ist. Es scheint aber nun Wirklichkeit geworden zu sein, dass das durch den industriellen Silberverbrauch hervorgerufene Defizit, das Jahrzehnt für Jahrzehnt weiterbestand, jetzt vorbei ist. Aktuelle Statistiken deuten auf eine mehr oder weniger klare Balance zwischen dem Gesamtangebot (Minenproduktion plus Recycling) und der gesamten Nachfrage aus dem industriellen und gewerblichen Bereich hin. Auch soll angemerkt werden, dass man damals schrieb, das Defizit könne mit wachsendem industriellen Verbrauch wiedereintreten, wenn die weltweite Nachfrage - gerade der BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien und China) wieder anziehen würde, was auch durchaus möglich erschien. Noch wichtiger war jedoch, dass wir hier über eine Zeit sprechen, in der der Hauptfaktor für die Preisgestaltung (das durch die Silberverarbeitung entstandene Defizit) nach und nach durch einen

anderen ersetzt wurde. Dieser andere Faktor sind Meinungen nach der die kommende Welle an Investitionsnachfragen und sie wird den Silbermarkt überfluten. Wenn man damit richtig liegt, dann bleibt nur noch sehr wenig Zeit, in der man Silber noch akkumulieren kann.

Vorkommen unter der Erde

Der Anteil an Silber in der Erdkruste ist mit 7 · 10-6 % sehr gering, es ist jedoch das am häufigsten vertretene Edelmetall. Während Gold nur an wenigen Stellen, dort aber relativ konzentriert, zu finden ist, sind die Silbervorkommen über die ganze Erde verteilt. Die Ursache hierfür ist die große Affinität des Silbers zu dem überall anzutreffenden Schwefel. Die Statische Reichweite, die hier in Abgrenzung zur Ressourcenreichweite auch als Reservenreichweite bezeichnet wird, stellt das Verhältnis der derzeitigen Reserven eines Rohstoffs und seiner Fördermenge dar. Laut Quellenangabe von USGS 2005/06 und BGR 2005, beträgt die Reservenreichweite von Silber bei 14 Jahren. Die Reserven wurden mit 270.000 Tonnen angegeben mit einer jährlichen Förderung von 19.700 Tonnen. Bei der Ressourcenreichweite werden der technologische Fortschritt sowie mögliche Preissteigerungen berücksichtigt. Hier würde Silber auf eine Reichweite von kleiner als 29 Jahren kommen. Die Ressourcen wurden mit 570.000 Tonnen angegeben.

Vorkommen über der Erde

Das verarbeiten von Silber wird seit ca. 5000 vor Christus von Menschen praktiziert. Silber war zu dieser Zeit wertvoller als Gold. Der Industrieller Abbau begann in etwa 3000 vor Christus. Die gesamte Silberförderung der Menschheit - Stand: 2009 1.640.062 Tonnen oder 52.728.330.761 Oz.

Der Unterschied zu Gold ist: Silber wird ständig verbraucht und deswegen unterliegt es auch andere Faktoren die bei Gold nicht so sehr in Frage gestellt werden wie zb. die Industrie. Auch die genaue Zahl der Silberlagerbestände ist nicht bekannt, da neben den offiziellen Beständen der COMEX (der Warenterminbörse in New York, die täglich veröffentlicht werden) noch weiteres Silber von Banken, Händlern und Regierungen gehalten wird. Diese Zahlen werden offiziell nicht veröffentlicht und können nur geschätzt werden. Früher gab es acht Lagerstätten der COMEX. Jetzt gibt es nur noch vier, nämlich Brink’s, HSBC Bank USA, Scottia Mocatta und Delaware Depository. Die Schließung der restlichen Lagerstätten deutet darauf hin, dass man auf absehbare Zeit keinen Bedarf an Silberlager mehr vermutet. Das erscheint auch logisch, denn hohe Lagerkapazitäten werden in Zeiten von Überschüssen gebraucht, ein strukturelles Silberdefizit dagegen macht die Lagerkapazitäten überflüssig.


Gefördert wurden: Förderzeitraum Förderung
Kupferzeit 3000-2101 BC 4.200 to
Bronzezeit 2100-1201 BC 5.600 to
Eisenzeit 1200-51 BC 26.850 to
Im alten Rom 50 BC - 500 12.800 to
Mittelalter 501- 1492 205.000 to
Entdeckung neue Welt 1493-1800 175.000 to
19. Jahrhundert 1801-1900 159.550 to
20. Jahrhundert 1901-2000 871.570 to
21. Jahrhundert 2001 18.852 to
2002 18467 to
2003 18.684 to
2004 19.354 to
2005 20.083 to
2006 20.094 to
erweitert durch Silbernews 2007 20.690 to
erweitert durch Silbernews 2008 21.210 to
erweitert durch Silbernews 2009 22.058 to
erweitert durch Silbernews 2010 22.200 to
erweitert durch Silbernews 2011 23.700 to
Gesamt: 3000 BC - 2011 1.685.962 to
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