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12.02.19 Gold: Überraschung! China kauft weiter

Das kommt überraschend: Die Goldbestände der chinesischen Zentralbank steigen weiter. Die South China Morning Post veröffentlicht in einem aktuellen Artikel die Goldreserven für Januar 2019. Demnach kletterten die Goldbestände von 59,56 Millionen Unzen Ende Dezember auf 59,94 Millionen Unzen Ende Januar 2019.

Warum überraschend? China hat sich in den vergangenen Jahren bedeckt gehalten bei Goldkäufen. Erstmals seit zwei Jahren gab China im Dezember eine Erhöhung der Goldreserven an. Der letzte – allerdings deutliche – Anstieg notierte aus dem Oktober 2016. Seitdem hüllte sich die People Bank of China in Schweigen. Doch der Handelsstreit zwischen China und den USA führt dazu, dass sich die Chinesen von Anleihen aus dem Dollarraum trennen und die Währungsreserven umschichten. Gold scheint für China ein wichtiger Bestandteil zu sein.

Bereits höhere Bestände?

Die große Frage, die viele Experten umtreibt: Hat China in der Zwischenzeit wirklich kein Gold gekauft? In China gibt es mehrere staatliche Institutionen, die Gold halten können. Nicht alle sind verpflichtet, dies auch zu melden. Viele Experten gehen daher davon aus, dass die Goldbestände von China bereits weit höher liegen. Der Export von Gold aus China ist beispielsweise nur mit Auflagen möglich. Deshalb dürfte der Großteil des chinesischen Goldes im Land bleiben. Und das ist deshalb wichtig, da China mittlerweile der größte Goldproduzent auf dem Planeten ist – noch vor Australien und Russland. Das einst mächtige Südafrika rangiert mittlerweile nur noch auf Rang 7.

Quelle: Wikipedia

Kurzum: Die tatsächlichen Goldreserven Chinas dürften schon um einiges höher liegen als tatsächlich gemeldet. Das ist keine große Verschwörungstheorie, sondern dürfte durch die langfristige Strategie Chinas, den Yuan als eine Leitwährung zu etablieren, untermauert werden. Zudem agieren die Chinesen hier sicherlich langfristig und sehen eine Wertsteigerung durch einen steigenden Goldkurs. Zudem dürften höhere Goldreserven den Yuan auch weniger schwankungsanfällig machen. Und daran dürfte China langfristig sicherlich gelegen sein.

Für den Goldmarkt sind das gute Nachrichten. Nachdem in den vergangenen Jahren vor allem Russland als großer Käufer auf dem Weltmarkt aufgetreten ist, gesellt sich nun mit China offensichtlich – auch offiziell – eine weitere große Volkswirtschaft hinzu. Vor allem die psychologische Wirkung ist dabei nicht zu unterschätzen.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.deraktionaer.de

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