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Philharmoniker Depot

18.12.12 Wer kann Punkten - Euro oder US-Dollar? - Teil 2

von Sven Weisenhaus ...Damit haben wir in nur zwei Tagen die Konjunkturdaten fast eines ganzen Monats analysiert. So können wir nun zu einem Endstand kommen und alle Daten (auch die aus dem gestrigen Wave Daily) noch einmal kurz zusammenfassen:

  • Chicago Fed National Activity Index für Oktober - Punkt für den Euro.
  • Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter für Oktober - Punkt zumindest nicht gegen den Euro.
  • Verbrauchervertrauen des Conference Boards für November - Klarer Punkt für den US-Dollar.
  • Verkäufe neuer Häuser für Oktober - Zumindest kein Punkt gegen den Euro.
  • Index zu den anstehenden Hausverkäufen für Oktober - Klarer Punkt für den US-Dollar.
  • Chicagoer Einkaufsmanagerindex für November - Punkt für den US-Dollar.
  • ISM Index für das verarbeitende Gewerbe für November - Punkt für den Euro.
  • US-Bauausgaben für Oktober - Punkt für den US-Dollar.
  • ISM Non-Manufacturing Index für November - Punkt für den US-Dollar.
  • Industrieaufträge im Oktober - Punkt für den US-Dollar.
  • Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für November - klarer Punkt für den Euro.
  • Industrieproduktion für November - Punkt für den Euro.

Endstand

Damit steht es mit den Daten, die seit dem 22. November bis zum Ende der vergangenen Woche veröffentlicht wurden, wie folgt:

  • Vier Punkte konnte der Euro für sich sammeln.
  • Zwei Punkte gingen zumindest nicht zu Lasten des Euro.
  • Sechs Punkte konnte der US-Dollar für sich verbuchen.

Fazit

Es führt weiterhin der US-Dollar, womit sich die Einschätzung weiter festigt, dass aufgrund der konjunkturellen Entwicklung nicht alle Ampeln für den Euro auf grün gesprungen sind.
Die heutigen Daten bestätigen auch erneut, dass sich das Wachstum der US-Wirtschaft in einigen Daten leicht abgeschwächt hat.

Jetzt stellt sich halt nur noch die Frage, wie es um die Konjunktur in Europa bestellt ist. Fällt hier das Fazit für den Euro ebenfalls negativ aus, so steht zwar die Notenbankpolitik und zum Teil die Charttechnik auf Seiten der europäischen Währung, nicht jedoch die konjunkturelle Entwicklung, womit die Pattsituation weiterhin bestehen würde und wir zunächst nicht mit starken Bewegungen im EUR/USD-Wechselkurs rechnen könnten.


Ich wünsche Ihnen gute Gewinne
Sven Weisenhaus

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.investor-verlag.de

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