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Philharmoniker Depot

01.12.15 Die desaströse Geldpolitik Europas

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sorgt selbstverständlich nicht für Geldwertstabilität und Wirtschaftswachstum. Wäre dies überhaupt möglich, dann hätte sich die Weimarer Republik 1918-1923 in den Wohlstand gedruckt und nicht wie damals in die völlige Armut und den wirtschaftlichen Ruin mit einer Hyperinflation und der völligen Entwertung des Geldes. Weiterhin hat durch die verfehlte Geldpolitik der Euro alleine im letzten Jahr ca. 25% zum US-Dollar an Wert verloren, weshalb es nur zwingend logisch ist, dass der Goldpreis in Euro seit Anfang 2014 bereits wieder ansteigt. Die neuen Maßnahmen, die Mario Draghi in dieser Woche womöglich ankündigen wird, werden ebenfalls die Währung weiter abwerten und den Goldpreis ansteigen lassen. Wir erwarten schon in den nächsten Jahren eine weitere deutliche Abwertung der europäischen Gemeinschaftswährung aufgrund der verfehlten sozialistischen Politik in Brüssel und den Mitgliedsländern. Ersparnisse sowie Renten und Pension werden durch die verdeckte Umverteilungswirkung dieser Politik immer stärker enteignet und insbesondere die Alten und Rentner sowie die Armen werden darunter leiden müssen. Alleine mit den Edelmetallen Gold und Silber wird man in den nächsten Jahren die Leistung seines Lebens noch retten können. Wer gar gewieft ist, kann diese Umstände nutzen und sogar noch davon real profitieren und seinen Wohlstand ausbauen, während all Jene, die den Zug verpassen, der Gefahr des Vermögensverlustes sowie der Altersarmut ausgesetzt sein werden. Die Politik der Notenbanken ist mittel- und langfristig katastrophal für die Volkswirtschaften sowie den Wohlstand in den Industrienationen.

Dieaktuelle Immigrationskrise ist zudem ein finanzielles Problem, das bisher weitgehend unterschätzt wird. Primär wird diese Mammutaufgabe, gegen welche die Griechenlandkrise lächerlich erscheint, über die Neuverschuldung des Staates, also dem Drucken von Geld und somit über indirekte Enteignung finanziert werden. Es ist ein Nullsummenspiel, denn jeder Euro, der enteignet und umverteilt wird, fehlt für Ersparnisse und damit auch für Investitionen. Diese sind jedoch zwingend notwendig für ein weiteres Wachstum der Wirtschaft – sind die Investitionen zu gering, kann die Wirtschaft sogar in eine andauernde Rezession übergehenund schrumpfen. Weiterhin schreckt die aktuelle Politik in der Bundesrepublik sowie die Unfähigkeit Deutschlands und Europas ihre Grenzen zu schützen und stattdessen Besitz mit immer höheren Steuern zu belegen, neue Investoren ab, die jedoch dringend benötigt werden. Unsere Meinung teilt nun auch der Industriepräsident Ulrich Grillo in einem Interview der „Welt am Sonntag“. Eine noch unveröffentlichte Steuerstudie von BDI und dem Chemieverband VCI zeigt, dass die Belastung der Betriebe mit Einkommens-, Körperschaft- und Gewerbesteuer bis 2019 um mehr als 20 Milliarden auf 144,2 Milliarden Euro steigen wird. Im internationalen Vergleich der Steuerbelastung von Unternehmen liegt Deutschland auf dem fünften Platz hinter den USA, Japan, Frankreich und Belgien. Der Staat kann die ausgefallenen Investitionen natürlich nicht ersetzten, wie manch naive Anhänger keynesianischer Geldpolitik nun meinen und dafür als Kompensation eine Ausweitung der staatlichen Investitionen fordern. Was einmal umverteilt und konsumiert wurde, ist weg und eine weitere Enteignung der Bevölkerung zum Ausbau der staatlichen Investition, ist ein Schildbürgerstreich erster Güte, denn diese führt nach den Kosten für die Bürokratie zu nur noch weniger produktiven Investitionen und damit zu einer Ausweitung der Armut. Nicht dass die aufziehende Wirtschaftskrise nicht schon schlimm genug würde und die rezessiven Kräfte die Volkswirtschaften längst beuteln – die neuerlichen politisch verursachten Probleme werden das Wohlstandsniveau in Deutschland in den kommenden zehn Jahren darüber hinaus deutlich reduzieren.

© Blaschzok Financial Research

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