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Philharmoniker Depot

04.06.14 Timmins plant 5 Mio. USD Explorationsprogramm auf bekannten Zielgebieten

Der kanadische Gold- und Silberproduzent Timmins Gold (WKN: A0KFSM) kündigte für dieses Jahr ein Explorationsprogramm mit einem Budget von 5 Mio. USD an. Mit diesem Erkundungsprogramm möchte das Unternehmen weitere Daten von drei sehr aussichtsreichen Zielgebieten in der unternehmenseigenen San Francisco Goldmine in Mexiko erhalten.

Innerhalb der letzten Jahre wurden im Rahmen regionaler Schürfarbeiten über eine Fläche von 200.000 Hektar Zielgebiete von Timmins in Sonora (Mexiko) abgesteckt, wovon einige aufgrund der Qualität Vorrang haben. Ziel des diesjährigen Phase-1-Bohrprogramms ist es, den ersten Testarbeiten von North Trend, Marisol und Las Barajitas, nachzugehen.

An dieser Stelle wollen wir noch auf ein interessantes Interview mit dem CEO & Director Bruce Bragagnolo vom 14. Mai 2014 hinweisen.

Das Zielgebiet North Trend wurde als vorrangig eingestuft, da die Bodenanomalie sehr große Ähnlichkeit mit der San Francisco Lagerstätte hat, die im Tagebau betrieben wird. Schürfungen in diesem Gebiet brachten unter anderem Gehalte und Stecken von 6,01 g/t Gold auf 10 m, inklusive 2 m mit 26,61 g/t Gold.

Beim Zielgebiet Marisol handelt es sich um eine sehr vielversprechende Scherzone mit Goldvorkommen über eine Streichlänge von ca. 2 km. Marisol hat ebenfalls das Potential einer Lagerstätte wie San Francisco zu beherbergen. Hier brachten bereits früher niedergebrachte Bohrungen Gehalte und Strecken von zum Beispiel 1,43 g/t Gold auf eine Länge von 73 m. Bei den zwei vorrangigen Zielgebieten, North Trend und Marisol, sollen Kern-, RC- (Reverse Circulation) und RAB-(Rotary Air Blast) Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 40.000 Metern niedergebracht werden.

Um ein neues Schürfgebiet hingegen handelt es sich bei Las Barajitas südlich von San Francisco. Dieses soll mittels mehrerer Bohrungen untersucht werden. Auch bereits durchgeführte Grabungen ergaben hier 2 m mit 4,14 g/t Gold, sowie drei aufeinanderfolgende Proben von jeweils 2 m mit 1,20, 1,38 bzw. 1,24 g/t Gold.

Tabellen und Kartenmaterial steht Ihnen hier zur Verfügung.

Weiterführende Informationen zu den Projekten, den vorherigen Arbeiten und den neu geplanten Arbeiten liegen wie folgt:

Das Zielgebiet North Trend liegt am selben Mineraltrend wie die unternehmenseigene San Francisco Mine, ca. 2 bis 8 Kilometer nördlich des aktuellen Betriebs. Dieses Gebiet umfasst die Zonen Vetatierra, La Mexicana, Area 1B, El Socorro, El Diez und La Escondida.

Ziel der Exploration ist die Entdeckung einer neuen Lagerstätte, die als Satellitengrube für die San Francisco Mine oder als eigenständiger Betrieb erschlossen werden kann. Obwohl sich die Arbeiten noch in einer frühen Phase befinden, scheint insbesondere die Zone Vetatierra dem San Francisco Gebiet im Hinblick auf geophysikalische Merkmale und Bodenanomalien zu entsprechen. Ebenfalls ähnlich wie bei San Francisco ist das Gebiet von zahlreichen Quarz- und Quarz-Turmalin-Erzgängen/ Äderchen und Diorit durchzogen, welche auf ein Goldvorkommen hinweisen könnten. Das Unternehmen könnte hier eine im Tagebau abbaubare Lagerstätte mit einer vergleichbaren Größe wie die San Francisco Mine erschließen.


Bereits frühere Arbeiten beim North Trend waren Flugvermessungen, geochemische Bodenprobenahmen und regionale Erkundungsbohrungen mit einer Gesamtlänge von 3.000 Metern, die alle im Jahr 2007 durchgeführt wurden. Im Jahr 2011 wurde bei La Mexicana ein 1.500 Meter umfassendes Bohrprogramm durchgeführt, das zahlreiche Golddurchörterungen ergab, einschließlich 3 m mit 2,16 g/t Gold, 6 m mit 0,61 g/t Gold, 3 m mit 23,98 g/t Gold, 8 m mit 1,49 g/t Gold, 3 m mit 3,55 g/t Gold, 3 m mit 1,80 g/t Gold und 3 m mit 4,21 g/t Gold.

Bei der Zone Vetatierra, die 3 Kilometer west-nordwestlich von La Mexicana liegt, liegen mehrere Ausbisse des Dioritstockwerks vor, die höchstwahrscheinlich mit der metasedimentären Abfolge, die aus Meta-Sandstein und Meta-Trümmergestein besteht, in Zusammenhang steht. Ausgewählte Gesteinssplitterproben aus den Gräben entlang des Diorits ergaben Goldgehalte von 6,01 g/t auf 10 m, einschließlich von 2 m mit 26,61 g/t Gold, 44 m mit 0,39 g/t Gold und 8 m mit 0,64 g/t Gold. Darüber hinaus erzielten Orientierungsproben der sedimentären Abfolge, einschließlich der Quarz-Turmalin-Äderchen, höhere Goldgehalte von unter anderem 7,20 g/t, 10,19 g/t, 12,52 g/t, 15,18 g/t und 29,56 g/t.

Der Plan für 2014 sieht für das allgemeine Gebiet eine Reihe von RAB-Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 15.000 Metern in einem Gebiet von 3 Kilometern in Ost-West-Ausrichtung auf 8 Kilometern in Nord-Süd- Ausrichtung vor. Die RAB-Bohrungen sollen entlang von N25°E in weiten Abständen niedergebracht werden.

Die RAB-Bohrungen sollen der Erkundung von Gebieten, in denen die geochemischen Bodenanomalien mit niedrigen magnetischen Trends zusammenfallen (Teil der Signatur bei der San Francisco Mine), dienen.

Für das Zielgebiet Vetatierra plant das Unternehmen für dieses Jahr 10 Kernbohrungen mit einer Länge von jeweils 350 bis 400 m und mehrere RC-Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 3.000 m niederzubringen. In diesem Gebiet befinden sich zahlreiche handwerkliche Abbaustätten und alte Minenbetriebe.

Das Konzessionsgebiet Marisol liegt rund 16 Kilometer östlich der San Francisco Mine. Hier ist das Ziel der Exploration die Untersuchung der Mineralisierung in der Nähe der historischen Bohrungen und die Erkundung entlang des Streiches auf rund 2 Kilometer. Vorherige Arbeiten legten nahe, dass Potenzial für sowohl oberflächennahe Strukturen mit großem Tonnagegehalt als auch Gold- und Silberstrukturen mit höheren Gehalten in der Tiefe (insbesondere im Südwesten) besteht. Es sollen Bohrungen zur Untersuchung der Ausdehnung der oberflächennahen Stockwerke in die Tiefe und ihrer Beziehung mit den metamorphischen Einheiten in der Tiefe niedergebracht werden. Das Schürfgebiet Marisol scheint eine mit Pluton in Zusammenhang stehende Lagerstätte zu beherbergen. Zur Bestätigung dieser Hypothese bedarf es jedoch weiterer Arbeiten. Marisol zeichnet sich durch in eine Scherzone gebettete Mineralisierung aus, die auf 2.000 m unregelmäßig zu Tage tritt. Die Scherzone verläuft von Nordosten nach Südwesten und stellt die Sediment-Vulkangestein-Kontaktzone dar.

In vorherigen Arbeiten auf Marisol wurden eine Reihe von Gräben angelegt und unterirdische Arbeiten in geringen Tiefen ausgeführt. Vorherige Besitzer führten Kern- und RC-Bohrungen sowie Grabungen entlang der metasedimentären Abfolge durch (Pressemitteilungen der Goldrich Mining Company vom 30. Juni 2008 und 25. August 2008). Die unterirdischen Arbeiten scheinen eine Tiefe von circa 50 m entlang der hochgradigen Gold- und Silberstrukturen erreicht zu haben. Historische RC-Bohrungen durchteuften Abschnitte mit Gold- und Silbergehalten, die im Tagebau gefördert werden könnten. Zu den besten Goldabschnitten gehören 21 m mit 2,48 g/t Gold in Bohrung MA-1, inklusive 12 m mit 3,78 g/t Gold, 73 m mit 1,43 g/t Gold in Bohrung MARC-8, inklusive 28 m mit 2,61 g/t Gold und 7 m mit 5,90 g/t Gold, sowie 74 m mit 0,81 g/t Gold in Bohrung MARC-9, inklusive von 8 m mit 4,30 g/t Gold.

Die Gräben demonstrieren die Existenz paralleler Strukturen in Richtung Hangende, sowie ausgeprägter Alteration und Mikro-Risse im Muttergestein. Probenahmen entlang der Gräben im Muttergestein zeigen, dass die Mineralisierung und Mächtigkeit der potenziellen mineralisierten Zonen in mindestens drei Zonen Richtung Südwesten erweitert werden könnten. Die äußeren Enden von Marisol scheinen in Kontakt mit einer metamorphischen Abfolge desselben Gesteinstyps zu sein, der die Mineralisierung bei der San Francisco Mine beherbergt.

Das Unternehmen interpretiert Marisol derzeit als "geologisches Fenster" der sedimentären Gesteine, die von untergeordneter Metamorphose betroffen ist und ein System an parallelen Strukturen, das in unregelmäßigen Ausbissen Gold- und Silbermineralisierung enthält, sich auf circa 3 Kilometer erstreckt und sich entlang der Richtung N60°E zu 80 bis 85° Richtung Südwesten neigt, beherbergt. Auf einer Breite von nahezu 200 m können von Graben zu Graben Alteration sowie Gold- und Silbermineralisierung beobachtet werden. Der längste und zentrale Teil des Gebiets heißt Marisol und ist nach Nordosten offen. Das südwestliche Ende trägt den Namen La Jarra. Dort wurde in Rissstrukturen, die mit Quarz und Turmalin entlang mehrerer Richtungen gefüllt sind, Gold und Silber entdeckt.

Der Plan für 2014 sieht in der Nähe der historischen Bohrungen RC- und Kernbohrungen mit einer Gesamtlänge von etwa 6.000 m vor. Entlang des Streichens sind ebenfalls Explorationsarbeiten geplant. Das Unternehmen unterzeichnete vor kurzem eine Optionsvereinbarung über die Schürfrechte bei Marisol, die noch nicht im Unternehmensbesitz waren.

Das Unternehmen wird Barzahlungen von insgesamt 3,5 Millionen USD tätigen und eine NSR-Abgabe von 1,5 % zahlen, die vom Unternehmen für 1,5 Millionen USD erworben werden kann. Bei Vertragsabschluss und alle sechs Monate im Laufe des Optionszeitraums von vier Jahren werden Zahlungen von insgesamt 800.000 USD getätigt, wobei die verbleibenden 2,7 Millionen USD zum vierten Jahrestag fällig werden.

Das Zielgebiet Las Barajitas liegt 2 Kilometer südlich der San Francisco Mine und umfasst zwei Gold- und Silbermineralstrukturen, die in die Gesteinsschichten der Coyotillo-Gruppe, die aus Meta-Vulkangestein, Quarzit, Meta-Trümmergestein, Schiefer und Gneislinsen besteht, gebettet sind. Beobachtungen zufolge beginnt bei Las Barajitas ein ausgeprägter magnetischer Dipoltrend und setzt sich über 10 Kilometer nach Nordwesten fort. Die Hypothese des Unternehmens ist, dass die Gold- und Silbermineralisierung bei Las Barajitas im oberen Teil eines Mineralsystems liegt, dass mit einer tiefen Einlagerung in der Mitte (welches die Quelle der Mineralisierung in der Region sein könnte), zusammenhängen könnte.

Aus früheren Probenahmen bei Gräben konnten bedeutende Silbergehalte entlang einer zu 275° geneigten Scherzone identifiziert werden. Die Ergebnisse der Proben reichten bis zum Höchstgehalt von 972 g/t Silber und umfassten unter anderem 101, 204, 107 und 332 g/t Silber. Die Scherzone wird von einer Verwerfung mit einem Richtungswinkel von 30° durchteuft, bei der Goldgehalte bis 4,14 g/t, einschließlich von drei aufeinanderfolgenden Proben von jeweils 2 m mit 1,20, 1,38 bzw. 1,24 g/t Gold, gemessen wurden.

Der Plan für dieses Jahr sieht vor, drei Kern- und drei RC-Bohrungen niederzubringen, um die Gold- und Silbergehalte in der Tiefe zu untersuchen und zu einem besseren Verständnis der Ausdehnung, der Mineralisierung und ihrer Beziehung mit der Lithologie und Strukturen zu gelangen.

Viele Grüße

Ihr Jörg Schulte

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Quelle: http://www.js-research.de

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