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Philharmoniker Depot

14.08.15 Inca One und Klondex Mines auf Rekordkurs

Sowohl Inca One als auch Klondex Mines trotzen der schwäche an den Rohstoffmärkten. Das in Kanada ansässige Erzaufbereitungsunternehmen Inca One Gold Corp. (ISIN: CA45328X1078 / TSX-V: IO - bit.ly/1CGQfcA -) präsentiert anhaltend positive Produktionsergebnisse von der sich in Peru befindlichen, Unternehmenseigenen ,Chala One'-Verarbeitungsanlage:

so konnte man im Zeitraum vom 3. Juni bis 31. Juli auf der ,Chala One'-Anlage 4.199 Tonnen Material verarbeiten und daraus 3.186 Unzen Gold und 4.069 Unzen Silber gewinnen. Inca One arbeitet nun mit dem anvisierten Tagesdurchschnitt von 80 bis 100 Tonnen pro Tag, die das Management dieses Jahr erreichen wollte.

Einschließlich der am Dienstag bekannt gegebenen Ergebnisse hat Inca One insgesamt nun 11.247 Tonnen Material verarbeitet und daraus 8.513 Unzen Gold sowie 8.882 Unzen Silber gewonnen, was einem durchschnittlichen Erzgehalt von rund 0,76 Unzen Gold und annähernd eine Unze Silber pro Tonne verarbeiteten Erzmaterials entspricht.

Edward Kelly, der Präsident und CEO des Unternehmens, erklärte: "Die ,Chala One'-Verarbeitungsanlage hat uns in den letzten acht Wochen trotz schwieriger Marktbedingungen einen Produktionsrekord eingefahren. Wir freuen uns auf die verbleibenden Monate in 2015 und rechnen mit einer Fortsetzung der Verarbeitung von 80 bis 100 Tonnen pro Tag. Die Schwerpunkte liegen weiterhin darauf, die Erträge und die Prozesse zu optimieren sowie die innerbetriebliche und operative Effizienz zu steigern".

Am Dienstag, als die Zahlen veröffentlicht wurden sprang die Aktie im kanadischen Handel um 10,3 % an. Im gestrigen Handel konnte ein ungewöhnlich hohes Handelsvolumen der Inca One Aktien beobachtet werden. Mit einem Volumen von mehr als 2,4 Mio. gehandelten Stück lag das Volumen zum Handelsende ungefähr 24 mal höher als im normalen Durchschnitt.

Nun bleibt es nur noch abzuwarten mit welchen Margen das Unternehmen bei Ankauf, Verarbeitung und Verkauf gearbeitet hat. Sollten diese Zahlen gut ausfallen, sollte die Aktie langsam mal neu bewertet werden. Durch die Produktionsverkäufe könnte Inca One schon fast 12-13 Mio. CAD einnehmen, während das Unternehmen derzeit nur mit rund 11 Mio. CAD an der Börse bewertet wird.

Klondex Mines meldet neuen Umsatzrekord im 2. Quartal

Der kanadische Edelmetallproduzent Klondex Mines (ISIN: CA4986961031 / TSX: KDX - rohstofftv.net/c/mid,3074,Firmenpraesentationen/ -) konnte sich im 2. Quartal erneut dem allgemeinen Branchentrend widersetzen. Während andere Gold- und Silberunternehmen beim derzeitigen Preisniveau um das nackte Überleben kämpfen, verzeichnete der im US-Bundesstaat Nevada aktive Juniorwert mit 51 Mio. CAD einen neuen Umsatzrekord. Dabei gelang es der in Vancouver / British Columbia ansässigen Gesellschaft, mit insgesamt 34.189 verkauften Unzen Goldäquivalent auch noch einen neuen Bestwert beim Edelmetallabsatz aufzustellen. Konkret wurden 26.768 Unzen Gold zu durchschnittlich 1.213,- USD pro Unze sowie 543.251 Unzen Silber zu 16,56 USD pro Unze abgesetzt. Da man darüber hinaus die Produktionskosten ('Cash costs') - die ohnehin bereits zu den niedrigsten der Branchen zählen - gegenüber dem Vorjahreszeitraum um weitere 10 % auf 605,- USD pro verkaufter Unze Goldäquivalent reduzieren konnte, stand am Quartalsende ein respektabler operativer Cash-Flow von 23,1 Mio. CAD zu Buche.

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Quelle: Klondex Mines

Zwar blieb der letztlich erzielte Nettogewinn mit 4,8 Mio. CAD bzw. 4 CAD-Cents pro Aktie knapp unterhalb der allgemeinen Analystenschätzung von 0,05 CAD pro Aktie, dafür konnte der Kassenbestand gegenüber dem diesjährigen Startquartal um rund 24 % auf 68 Mio. CAD ausgebaut werden. Ferner lagen die Gesamtförderkosten ('All-in sustaining costs') pro verkaufter Unze Gold mit 595,- USD ganze 22 % unterhalb des Vorjahreswerts.

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Quelle: Klondex Mines

Klondex-Präsident und -CEO Paul Huet lobte daher auch in seiner Stellungnahme die Leistungen seiner Teams in der 'Midas'-Mine und dem 'Fire Creek'-Projekt. Des Weiteren hob er ein weiteres Mal die Bedeutung der beiden im zurückliegenden Quartal erlangten Umweltgenehmigungen hervor, die für das langfristige Wachstum der Gesellschaft unerlässlich seien. Abschließend kündigte er zudem noch eine Erhöhung der diesjährigen Investitionen um 10 Mio. USD auf insgesamt 43 Mio. USD an, um so "auf den Explorationserfolg der ersten Jahreshälfte aufbauen zu können". Diese sollen durch eine Umwidmung von ursprünglich für die weitere Reduzierung bestehender Verbindlichkeiten vorgesehener Barmittel bereitgestellt werden.

Bereits vor drei Wochen hatte der Klondex-Chef im Rahmen der Präsentation der Produktionszahlen für das 2. Quartal, die mit 26.552 Unzen Gold und 472.473 Unzen Silber für ihn ebenfalls zufriedenstellend ausfielen, eine Erhöhung des diesjährigen Produktionszieles um 5.000 Unzen auf 125.000 bis 130.000 Unzen Goldäquivalent bekanntgegeben. Da die angestrebte Mehrleistung vor allem in der 'Silber-lastigeren' und daher kostenintensiveren 'Midas'-Mine erzielt werden soll, setzte das Unternehmen daher nun auch den für das Gesamtjahr angepeilten 'Cash-Kosten'-Rahmen um 25,- USD auf 575,- bis 625,- USD pro verkaufter Unze Goldäquivalent herauf.

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Quelle: Klondex Mines

Dafür wurde im Gegenzug die Vorgabe für die Gesamtförderkosten um 50,- USD auf nunmehr 750,- bis 800,- USD pro verkaufte Unze Gold gesenkt.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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Quelle: http://www.wallstreet-online.de

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