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Philharmoniker Depot

18.11.19 Technische Analyse zu Silber

Nachkaufgelegenheit schon fast in Reichweite... Terminmarkt: Neutrale Verbesserung zur Vorwoche... Die Netto-Shortposition der Big 4 erhöhte sich von 29 auf 32 Tage und die der Big 8 erhöhte sich von 63 auf 72 Tage der Weltproduktion. Der Preis fiel zur Vorwoche um 83 US-Cent und der CoT-Index stieg dabei um 10 Punkte. Dies ist eine neutrale bis schwache Entwicklung. Da es jedoch im Umfeld einer mutmaßlichen Preisdrückung durch den oder die Händler in der Gruppe der „BIG 4“ stattfand, ist die Gesamtentwicklung als neutral einzustufen. Insgesamt sind die Daten immer noch schlecht und die Bereinigung ist erst zu 25 % abgeschlossen.

FAZIT: Die Bereinigung am Terminmarkt ist bisher nicht ausreichend, um ein zyklisches Tief auszurufen. Der Preis müsste erst noch weiter fallen, bevor die Bullen in Panik geraten und sich der Markt bereinigen würde. Es sieht ganz danach aus, als würde Silber noch einmal auf das Ausbruchsniveau aus dem Abwärtstrend zurückfallen und den Anstieg größtenteils korrigieren, jetzt da der Aktienmarkt die FOMO durchmacht.

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Der Terminmarkt zeigt immer noch eine deutliche spekulative Übertreibung an.

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Die einfache Darstellung zeigt, dass sich die Position der Spekulanten immer noch im roten Bereich befindet.

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Silber: Finale Kaufchance nach Rücksetzer auf das Ausbruchsniveau

Es geschieht häufig, dass Ausbrüche aus langfristigen Trends erst noch einmal durch einen Rücksetzer auf das vorherige Ausbruchsniveau bestätigt werden müssen. Erst wenn dieser Test erfolgreich war, trauen sich Investoren und Spekulanten, die auf einer höheren Zeitebene handeln, diesem Signal zu folgen. Für den Silberpreis würde das aktuell bedeuten, dass Silber bis 13,50 EUR korrigieren dürfte, dann aber unter relativer Stärke in den Terminmarktdaten nach oben drehen und wieder ansteigen müsste. Dies signalisiert den Investoren, dass der Ausbruch aus dem Trend nachhaltig ist, weshalb sich Bären am Silbermarkt eindecken müssten und neue Bullen mutig würden, was letztlich den Preis auf ein neues Verlaufshoch treiben sollte.

Das Ausbruchsniveau liegt in Euro bei etwa 13,50 EUR je Feinunze und in US-Dollar bei etwa 15,50 USD je Feinunze. Angesichts der immer noch unbereinigten Situation am Terminmarkt, ist es durchaus möglich, dass dieses Szenario eintreten wird. Ein Rücksetzer auf dieses Ausbruchsniveau würde wahrscheinlich eine antizyklische Kaufchance liefern, sofern sich der Terminmarkt für Silber und Gold bis dahin unter Stärke bereinigt hat.

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Der starke Ausbruch aus dem Abwärtstrend wird aktuell korrigiert.

Wir hatten nach dem starken Anstieg des Silberpreises bei 19,20 USD ein Verkaufssignal mit dem Mindestkorrekturziel bei 16,60 USD gegeben. Diese Zielmarke wurde abgearbeitet, wobei die technischen Indikatoren noch nicht bereinigt sind und kein Kaufsignal liefern. Eine weitere Korrektur in einer Verkaufspanik, die den Silberpreis noch einmal einen Dollar bis auf 15,50 USD zurückführen würde, scheint auch aus dieser Sichtweise ein plausibles Szenario zu sein.

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Die nächsten Unterstützungen beim Goldpreis liegen schon in greifbarer Nähe bei 1.440 USD und 1.400 USD.

Im Intraday-Chart sieht man den Abverkauf des Goldpreises in der letzten Woche. In der vorletzten Woche gab es noch deutliche Käufe nach der neuerlichen Zinssenkung seitens der US-Notenbank um 25 Basispunkte auf 1,75 %. Die Bullen kauften wie die Lemminge eine Zinssenkung und trieben den Goldpreis von 1.480 USD auf 1.515 USD, wo jedoch eine starke Hand jeglichen weiteren Preisanstieg verhinderte. Unsere Analyse ergab bereits vor über einer Woche, dass hier höchstwahrscheinlich der Anstieg über eine staatliche Manipulation ausgebremst wurde und es infolge dessen zu einem Abverkauf kommen sollte. Dies traf ein und der Preis fiel in der letzten KW 45 wiederholt zurück in den alten Abwärtstrend und auf die Unterstützung bei 1.460 USD. Der Terminmarkt muss sich nun schnell bereinigen und relative Stärke zeigen, damit sich Gold stabilisieren und wieder ansteigen kann. Alternativ genügen einige exogene Faktoren, wie weitere monetäre Lockerungen der Notenbanken oder ein Scheitern des Handelsdeals der USA mit China, um sofort neuerliche Käufe am Goldmarkt auszulösen.

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Unser Mindestkorrekturziel bei 16,60 USD wurde mittlerweile erreicht.

Im Intraday-Chart sieht man noch einmal schön den Rücksetzer auf die Unterstützung bei 16,60 USD. Sobald diese Unterstützung bricht und der Preis darunter fällt könnte die womöglich finale Korrektur bis auf etwa 15,50 USD stattfinden. Mit etwas Glück ist der Rücksetzer damit abgeschlossen und Silber kann sich danach wieder auf zu neuen Höhen machen.

Da wir langfristig extrem bullisch für den kleinen Silbermarkt sind, stellt der Bereich um die 15,50 USD ein extrem attraktives Kaufniveau für langfristig agierende Investoren dar. Dies sollte man nicht verpassen. Spätestens nach den US-Wahlen werden massive Probleme in der Weltwirtschaft zutage treten, die letztlich zu politischen Problemen führen werden, worauf die Geldpolitik mit dem Drucken von neuem Geld antworten wird. Der Silberpreis kann sich dann schnell verdoppeln – wobei die letzte Chance für günstige Käufe zum Schutz vor der Krise verstrichen sein wird. Man sollte das Ende der aktuellen Korrektur daher für Käufe nutzen und diese womöglich finale Chance nicht verpassen.

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Die charttechnische Unterstützung bei 16,60 USD hält bisher.

© Blaschzok Financial Research

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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