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Philharmoniker Depot

06.12.12 Silberbarren- und Münzen - der Überblick

von Miriam Kraus ...Hier noch ein paar grundlegende Dinge, die Sie über die physische Silber-Anlage wissen sollten:.......................................

Silber-Barren:

Silberbarren gibt es in verschiedenen Gewichten, vom Gramm-Bereich bis in den Kilogramm-Bereich. Wenn Sie einen Silberbarren kaufen, zahlen Sie natürlich auch hier, wie bei Goldbarren einen gewissen Aufpreis, der durch Schmelz- und Scheidekosten usw. zustande kommt. Hinzu kommen noch die Steuern. Barren in kleineren Einheiten (zum Beispiel 1 Unze) werden in der Regel geprägt oder ausgestanzt. Das führt zu einem höheren Aufschlag auf den reinen Silberwert. Barren in größeren Einheiten (zum Beispiel 1kg) dagegen werden gegossen. Hierbei ist der Aufschlag auf den reinen Silberwert geringer - und zwar sogar in der Regel, wohlgemerkt vor Steuern, deutlich geringer als der Aufschlag bei Silbermünzen in der gleichen Gewichtsklasse. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Barren von einem einschlägigen und bekannten Hersteller stammen. In Deutschland sind die Bekanntesten: Degussa/Umicore (Die belgische Umicore übernahm im Jahr 2003 die Edelmetallsparte der Degussa. Bis 2005 wurden die Barren mit dem Degussa-Logo hergestellt, seit 2006 aber unter dem Umicore-Logo vermarktet.) und Heraeus. In der Schweiz z.B.: Argor und Pamp. So genannte Standardbarren, welche sich zu Anlagezwecken eignen, müssen einen Silber-Feingehalt von mindestens 999/1000 aufweisen.

Silber-Münzen:

In erster Linie sollte Sie wissen, wie man zwischen Anlage- und Sammlermünzen unterscheidet. Der Wert einer Anlagemünze entspricht dem Silberwert, zuzüglich Zusatzkosten und Steuern. Sammlermünzen dagegen sind Sammlerstücke, deren Wert den reinen Metallwert deutlich übersteigen kann. Sehr wichtig ist es zudem, zwischen Münzen und Medaillen zu unterscheiden. Der Grund: Münzen sind Zahlungsmittel und werden von Staaten zur Prägung in Auftrag gegeben. Medaillen sind das nicht! Wenn Sie sich nur an die Anlagemünzen halten, die ich Ihnen empfehle, können Sie nicht viel falsch machen. Doch aufzupassen gilt es bei Stücken, die beispielsweise keinen Nennwert aufweisen. Hierbei dürfen Sie gewiss sein, dass es sich nicht um eine der vorgestellten echten Anlagemünzen handelt. Selbst wenn der Edelmetallgehalt (z.B. 1 uz, 999/1000) der gleiche ist, wie bei den Originalstücken, muss Ihnen klar sein, dass es sich nicht um eine offizielle Ausgabe handelt. In dem Fall handelt es sich schlichtweg um eine, von wem auch immer, geprägte Medaille.

Das bedeutet nicht, dass Medaillen generell etwas "Schlechtes" sind! Es kommt nur darauf an, um welche Stücke es sich handelt, in welcher Auflage diese geprägt wurden usw. Auch hier kann es tolle Stücke mit hohem Sammlerwert geben, doch...hier muss man sich auskennen. Wer also kein passionierter Sammler ist und sich nicht tief in die Materie vergraben will, dem kann ich von einem Medaillen-Kauf nur abraten.

Generell möchte ich zudem noch vor allem vor der Vielzahl an neuen Auflagen aus den letzten Jahren warnen. Immer wieder werden über das Internet oder auch das Fernsehen verschiedene „Münzen" als irgendeine Sonderedition angeboten, die eigentlich Medaillen sind. Zwar handelt es sich in der Regel auch um Edelmetall-Medaillen mit hohem Feingehalt - ABER, die Preise sind oft schlichtweg unerhört überzogen. Da hilft auch kein Verweis auf einen etwaigen Sammlerwert mehr, denn einen Sammlerwert haben diese Medaillen noch nicht und werden in den meisten Fällen wohl auch keinen erfahren.

Das Gesagte gilt im Übrigen auch für Stücke, die sich tatsächlich Münzen nennen dürfen, weil sie den Nennwert irgend eines kleinen afrikanischen Landes tragen. Hierbei handelt es sich in der Regel nicht um Münzen, welche tatsächlich in dem Ausgabeland geprägt wurden. Stattdessen werden oft nur die Hoheitsrechte an irgend einen findigen Händler verkauft, der dann die Münzen prägen lässt. An sich lässt sich gegen die Münzen ansonsten nichts sagen, außer, dass die Preise in der Regel viel zu hoch sind. Auch hier wird sich aber nicht wie von Zauberhand ein Sammlerwert einstellen, dementsprechend gibt es keinen Grund um diese Münzen zu überhöhten Preisen zu kaufen.

So long liebe Leser...damit verabschiede ich mich für heute, trinke noch meinen Tee aus und gehe dann wieder ins Bett....Ihnen wünsche ich noch einen schönen Abend und liebe Grüße...

Ihre Miriam Kraus

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.investor-verlag.de

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