Silbernews.com - Geldpolitik http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews Tue, 25 Jul 2017 12:36:13 +0000 Joomla! - Open Source Content Management de-de j.miedler@a1.net (silbernews.com) 22.07.17 EZB enttäuscht Erwartungen der Eurobullen http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9158-22-07-17-ezb-enttaeuscht-erwartungen-der-eurobullen http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9158-22-07-17-ezb-enttaeuscht-erwartungen-der-eurobullen Am gestrigen Donnerstag hatten sich die Investoren deutliche Worte von Mario Draghi, dem Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), zu einer baldigen Straffung der lockeren Geldpolitik erhofft. Das abgefasste Statement der EZB enthielt jedoch keinerlei Hinweise darauf und Draghi konstatierte, dass man frühestens im Herbst dieses Thema im Rat diskutieren wolle. Für die Eurobullen, die den Euro in Erwartung einer Wende in der Geldpolitik bereits seit langer Zeit nach oben treiben, gleichen die Aussagen einem Tiefschlag. Noch kurioser scheint, dass der Euro im Anschluss 1,5 US-Cent an Wert zulegen und bis auf 1,165 USD ansteigen konnte. Eigentlich gab es nach der Enttäuschung und den dovishen Aussagen keinen Grund hierfür.

Die Zinsen blieben unverändert und es werden weiterhin Staatsanleihen im Volumen von 60 Mrd. Euro monatlich am offenen Markt gegen neu gedrucktes Zentralbankgeld gekauft. Entgegen der Erwartung einer Drosselung, behält sich die EZB weiterhin vor, das Kaufprogramm gar auszuweiten und den Euro damit weiter abzuwerten. Daher handelt es sich bei der Eurostärke bisher lediglich um eine spekulativ getriebene Rallye, die bereits Züge einer kleinen Blase angenommen hat, da der Anstieg um 10 US-Cent im Euro mit 225 Tsd. Long-Kontrakten am Terminmarkt erkauft wurde.

Die Teuerung im Euroraum war in den letzten Monaten rückläufig.

Fakt ist, dass die EZB frühestens im Herbst diskutieren will, ob man im kommenden Jahr das Ankaufprogramm etwas reduzieren wird, was noch sehr weit in der Zukunft liegt. Darüber hinaus hatte die EZB mehrmals bekräftigt die Zinsen bis Ende 2018 nicht anzuheben. Selbst im Fall einer Reduzierung des Ankaufprogramms, wird die EZB voraussichtlich auch im kommenden Jahr weiter Staatsanleihen aufkaufen. Der Anstieg der offiziell ausgewiesenen Teuerung im Euroraum war zuletzt im Juni mit nur 1,26% rückläufig und damit deutlich unterhalb der Zielmarke von 2% bis 4%. Dies gibt der EZB genügend Spielraum für eine Fortführung der aktuellen Geldpolitik, um das Bankensystem weiterhin zu rekapitalisieren.

Der Leitzins der EZB bleibt unverändert bei null Prozent.

In den USA wird die dortige Notenbank voraussichtlich noch in diesem Jahr das fünfte Mal die Leitzinsen anheben, während bereits seit Jahren kein Geld mehr gedruckt wird. Die Weigerung der EZB, eine Trendwende kommunikativ vorzubereiten, deutet auf eine Ausweitung des Ankaufprogramms im kommenden Jahr hin. Vieles spricht dafür, dass sich die Stärke des Euros bald wieder in eine Schwäche wandeln und sich der Widerstandsbereich bei 1,15$ bis 1,16$ als unüberwindbares Hindernis herausstellen könnte.

Beim Euro gibt es eine extreme spekulative Übertreibung.

Der Euro testet gerade die Oberseite der langfristigen trendlosen Handelsspanne.

Draghis dovishe Aussagen und die Fortführung der expansiven Geldpolitik bewirken jedoch vor allem eine reale Abwertung des Euros zu inflationsgeschützten Anlageklassen wie beispielsweise den Edelmetallen. Gold und Silber in Euro werden davon weiter profitieren können und im Preis ansteigen – unabhängig vom Wechselkursverhältnis zwischen den beiden Schwachwährungen „US-Dollar“ und „Euro“. Das ganze Gerede um eine Zinswende in Europa ist bisher nicht mehr als heiße Luft auf die viele Spekulanten gewettet haben, wobei sich noch viele Jahre fundamental nichts ändern wird. Die Basis für eine weitere Abwertung des Euros ist damit vorhanden und steigende Edelmetallpreise sind vorprogrammiert. Die gesamte konjunkturelle Entwicklung der Eurozone ist bisher nur auf Sand des billigen Geldes gebaut und nicht nachhaltig. Es gibt viele Probleme und Krisenherde, die sich seit 2008 nur deutlich verschlimmert haben. Anstatt sich auf Sonnenschein und eine Normalisierung der Geldpolitik auszurichten, sollte man sich auf Sturm und weitere planwirtschaftliche Eingriffe seitens der Regierung und der Zentralbanken vorbereiten.

© Blaschzok Financial Research

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Geldpolitik Sat, 22 Jul 2017 04:23:38 +0000
14.07.17 US-Notenbank behält ihren Kurs bei – Dollar dürfte stärker werden http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9148-14-07-17-us-notenbank-behaelt-ihren-kurs-bei-dollar-duerfte-staerker-werden http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9148-14-07-17-us-notenbank-behaelt-ihren-kurs-bei-dollar-duerfte-staerker-werden Die US-Notenbankchefin Janet Yellen hatte diese Woche wieder einmal Rechenschaft vor der US-Regierung abgelegt, wobei die US-Notenbank eigentlich nicht der US-Regierung und dem US-Steuerzahler verpflichtet ist. In dieser Befragung gab sie keine Hinweise auf ein bereits vorzeitiges Ende der Zinsanhebungsphase, was sich viele Marktteilnehmer jedoch erhofft hatten. Im Gegenteil bleibt sie bei ihrem Ziel, dass in diesem Jahr noch einmal der Leitzins angehoben wird und es in den nächsten beiden Jahren weitere Anhebungen geben soll. Im Moment erwartet der Markt auch erst mit einer Wahrscheinlichkeit von 44% eine Zinsanhebung im Dezember, während 45% der Marktteilnehmer glauben, dass es zu keiner kommt. 7% wetten sogar darauf, dass die Zinsen bis dahin noch stärker um 0,5% angehoben werden.

In Europa will Draghi hingegen die lockere Geldpolitik bis Ende 2018 verfolgen und bis dahin hatte er die aktuell niedrigen Zinsen auch mehrmals garantiert. Die Spekulanten an den Terminmärkten haben sich jedoch jetzt bereits verausgabt und halten eine Rekordposition auf einen steigenden Euro und einen fallenden Dollar. Uns scheint diese Position mit Sicht auf einer Änderung der Geldpolitik in ein bis zwei Jahren doch zu verfrüht zu sein und so dürfte der Euro nach unserer Erwartung bald wieder seine durch Spekulanten getriebene Stärke verlieren und dank Mario Draghi weiter in den Keller rauschen. Immerhin druckt die EZB weiterhin 60 Mrd. Euro monatlich und das drückt schwer auf den Wechselkurs des Euros. Es scheint daher nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Eurobullen unter dieser Last zusammenbrechen und es zu einer Enttäuschung einhergehend mit einem Long Drop am Terminmarkt und einem einbrechenden Euro kommt. Der Euro könnte dabei sogar 15 US-Cent bis 30 US-Cent abwerten, weshalb man sein Geld in Sicherheit bringen muss. Gold als Geld des freien Marktes wird davon profitieren und höchstwahrscheinlich im gleichen Zeitraum stark ansteigen, weshalb der Zeitpunkt ideal zu sein scheint, um Papier gegen harte Edelmetallwährungen zu tauschen.

Wenn nicht gerade ein Senator provokative Fragen stellt, wie es einst Ron Paul häufig machte gegenüber den Notenbankchefs, sind diese Fragerunden meistens sehr langweilig und die Abgeordneten biedern sich dem Chef der US-Notenbank mit belanglosen Fragen an. Diesmal gab es jedoch ein Highlight, als es scheinbar jemandem gelang, sich hinter der US-Notenbankchefin im Auditorium zu platzieren und eine Botschaft live im TV zu senden. Auf einem Block schrieb er „Kauft Bitcoin“ und hielt es grinsend in die Kamera hinter dem Rücken von Janet Yellen. Damit sollte verdeutlicht werden, dass staatliches Geld, das Jahr um Jahr an Wert verliert und ein Kapitalbildung durch Sparen nahezu unmöglich macht, auf den Müllhaufen der Geschichte gehört. Die Aktion des jungen Mannes ist gelungen und er musste daraufhin auch etwas später die Konferenz verlassen, doch ist dies ein Symbol für den Niedergang des staatlichen Geldsystems.

„Kauft Bitcoin“ lautet die Botschaft hinter dem Rücken der Chefin der US-Notenbank Janet Yellen

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Geldpolitik Fri, 14 Jul 2017 14:27:07 +0000
01.07.17 Bankgeheimnis heimlich abgeschafft – Nutzen Sie Bargeld! Kaufen Sie Gold! http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9126-01-07-17-bankgeheimnis-heimlich-abgeschafft-nutzen-sie-bargeld-kaufen-sie-gold http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9126-01-07-17-bankgeheimnis-heimlich-abgeschafft-nutzen-sie-bargeld-kaufen-sie-gold Die roten Politiker in Berlin weiten ihre Bürokratie und den grenzenlosen Sozialstaat immer weiter auf die gesamte Welt aus. Die Deutschen haften mittlerweile im vierstelligen Milliardenbereich für südeuropäische Staaten (ESM, Target 2, bilaterale Kredite, Euro-System und weitere Vehikel), um die Utopie einer sozialistisch zentralistischen Europäischen Union am Leben halten zu können. Jährlich werden Transferleistungen in Höhe von dreistelligen Milliardenbeträgen verwendet, um ausländische Bürger im In- und außereuropäischen Ausland völlig zu subventionieren. In der Bundesrepublik haben mittlerweile 20% der Menschen einen Migrationshintergrund. Bei steigender Tendenz. Von höchsten Stellen ist bereits bekannt, dass gleich nach den Bundestagswahlen im Herbst der Familiennachzug der bereits in der Bundesrepublik befindlichen Migranten vollzogen werden soll. Mindestens 5 Millionen Menschen aus Afrika sollen bereits auf ihre Einreiseerlaubnis nach Deutschland warten.

Dies soll über immer höhere Steuern der arbeitenden deutschen Bevölkerung finanziert werden sowie durch das Drucken von Geld aus dem Nichts durch die Europäische Zentralbank. Das Drucken von Geld sorgt dafür, dass die Ersparnisse der Deutschen entwertet und über die Inflationspolitik heimlich besteuert und geraubt werden. Ebenso ergeht es den Renten- und Pensionsansprüchen, die immer weiter an Kaufkraft verlieren und sich langsam in Luft auflösen. Kein Wunder, dass bei dieser Politik die Steuerlast seit dem Bestehen der Bundesrepublik immer weiter angesteigt, jedoch niemals gesunken ist. Um jeden bis dato noch nicht eingeforderten Steuergroschen für die Pläne der Regierung einfordern zu können, wurde nun heimlich das Bankgeheimnis in der Bundesrepublik völlig abgeschafft und Strukturen geschaffen, um im Ernstfall das Vermögen aller Deutschen einziehen zu können.

Seit dieser Woche, dem 25.06.2017, gibt es kein Bankgeheimnis mehr. Die Berliner Regierung hat eine Änderung der Abgabenordnung beschlossen, die der finanziellen Totalüberwachung aller Bürger Tür und Tor öffnet. Die Finanzbehörden dürften nun bei allen Banken, zu denen die Bürger Kundenbeziehungen haben, Auskunft verlangen. Norbert Häring schreibt: „Dazu wurde das Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz erlassen, mit dem §30a der Abgabenordnung mit dem Namen „Schutz von Bankkunden“ ersatzlos gestrichen und weitere Änderungen an der Abgabenordnung vorgenommen.“ Zum Zweck der allgemeinen Überwachung dürfen die Finanzbehörden nun einmalige oder periodische Mitteilungen von Konten bestimmter Art oder bestimmter Höhe verlangen und somit Rasterfahndungen durchführen. In Vordrucken für Steuererklärungen darf jetzt die Angabe der Nummern von (allen) Konten und Depots verlangt werden. Die Vorschrift, dass die Finanzämter und sonstige Behörden zuerst versuchen müssen, die Informationen auf normalen Weg zu erhalten, entfällt und man darf sofort auf Konten zugreifen. Ihr Finanzbeamter und der Staat wissen künftig, wann und wo ein jeder von uns etwas gekauft hat. Damit ist jeder zum gläsernen Bürger geworden! Behörden, die für die Grundsicherung von Arbeitslosen, der Sozialhilfe, Ausbildungsförderung oder Wohngeld zuständig sind, dürfen künftig sofort Auskunft über alle Konten und Schließfächer erhalten, für die eine Person wirtschaftlich berechtigt ist!

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der gläserne Bürger das Ziel dieser Änderungen ist. Zur totalen Überwachung und der grenzenlosen Besteuerung bzw. Enteignung der Bürger fehlt nun lediglich noch die Abschaffung des Bargeldes. Dies wird geschehen, wenn sich die unverantwortliche Wohlfahrtspolitik und das Europrojekt mit all den ökonomischen Fehlallokationen in einem Knall auflösen wird. Dann wird der Staat nach den Vermögen aller Bürger greifen wollen und hat dann eine bereits bestehende Infrastruktur, mit der sich leicht jeder aufspüren lässt, der noch irgendwo etwas Geld oder Vermögen haben könnte.

Der Wirtschaftspublizist, Gründungsvorstand der „Deutschen Edelmetall-Gesellschaft“ und Initiator der Bürgerinitiative „Holt unser Gold heim“ Peter Boehringer schreibt hierzu: „Und wenn es dann dumm läuft, und eine Regierung mit totalitären Anwandlungen an die Macht kommt, dann findet sie eine perfekte Überwachungs- und Unterdrückungsinfrastruktur vor. Diese erlaubt es, automatisiert festzustellen, wer mit wem Finanzbeziehungen pflegt, wer was liest, und vieles andere mehr. Und jeder kann durch einfachen Anruf bei seinen Banken oder das Setzen auf eine schwarze Liste wirtschaftlich eliminiert werden. Fast jeder, dem das droht oder angedroht wird, wird jegliche Opposition unterlassen und die meisten werden sich von einer solchen Drohung zur Kooperation in geforderter Form mit den Machthabern überreden lassen. Abtauchen ist dann nicht mehr. Aus solchen Gründen muss es viel mehr Widerstand gegen die um sich greifenden Bestrebungen zur Totalüberwachung aller Bürger unter dem Vorwand der Bekämpfung von Geldwäsche, Steuerbetrug und Terrorismus geben, und muss das Bargeld unbedingt verteidigt werden.“

Die Verwendung von Bargeld hilft, dieser Überwachung zu entgehen. Darüber hinaus kann das eigene Vermögen mittels Investment in monetäre Edelmetalle vor direkter Besteuerung, Raub und Inflationssteuer geschützt und dem Finanzsystem entzogen werden. Gold und Silber als Geld des freien Marktes, sind ideale Anlagevehikel, um Erspartes zu bewahren und für die Zukunft vorzusorgen.

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Geldpolitik Sat, 01 Jul 2017 05:05:32 +0000
21.06.17 Öffnet die US-Notenbank die gefährliche “Büchse der Pandora”? http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9111-21-06-17-oeffnet-die-us-notenbank-die-gefaehrliche-buechse-der-pandora http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9111-21-06-17-oeffnet-die-us-notenbank-die-gefaehrliche-buechse-der-pandora Der Goldpreis ist in den vergangenen Tagen in eine Konsolidierung übergegangen, schreibt Jim Rickards vom Investor-Verlag. Denn die großen europäischen Wahlen sind erst mal vorbei und es gab keine bedeutenden Nachrichten zu Gold. Richtig?

Falsch. In den USA zeichnet sich eine Entwicklung ab, die große Auswirkungen auf den Goldpreis haben wird…

Die wichtigsten Nachrichten der letzten Tage kamen aus den USA und China. Dass China im Mittelpunkt des Goldsektors steht, kann Sie als Leser nicht wirklich überraschen. In den letzten Ausgaben hatte ich Ihnen den unstillbaren Gold-Hunger des chinesischen Drachen wiederholt beschrieben.

Auf die Nachrichten aus China gehe ich in den kommenden Ausgaben ein. In den USA gab es eine Entwicklung, die die Masse der deutschen Anleger überhaupt nicht mitbekam.

In der renommierten Zeitung „Washington Post“ argumentierte der Wirtschaftsredakteur Matt O´Brien am vergangenen Freitag: Die US-Notenbank FED sollte das Inflationsziel massiv erhöhen – und zwar von bisher 2 % auf zukünftig 4 %. Eine Verdoppelung!

Der Hintergrund: „Je höher die Inflation ist, desto höher müssen die Zinsen sein, um die Inflation zu kontrollieren – und dies schafft mehr Spielraum für spätere Zinssenkungen, wenn die Wirtschaft (der USA, Anmerk. J.R.) in Schwierigkeiten gerät. Wenn also ein Ziel von 2% die Zinsen nicht weit genug über die Nulllinie bringt, dann schafft es vielleicht 4%.“

Goldpreis wird nach Anhebung des Inflationsziels explodieren!

Seine Argumentation ist goldrichtig – im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei ist dieser Gedanke nicht aus der Luft gegriffen. Im Gegenteil. Am vergangenen Mittwoch wies niemand Geringeres als die FED-Vorsitzende Janet Yellen darauf hin, dass auch die FED über einen solchen Ansatz nachdenkt.

In der Pressekonferenz nach der jüngsten Zinserhöhung sagte Frau Yellen in Bezug auf eine Anhebung der Zielzone für Inflation: „Wir werden dies an einem Punkt in der Zukunft überdenken. …Es wird eine der wichtigsten Fragen sein, der sich die Fiskalpolitik rund um den Globus gegenübersieht.“

Für jemanden, der jedes Wort mit so viel Bedacht auswählt wie Frau Yellen ist dies eine sehr starke und klare Aussage.

Doch was dies für den Goldpreis bedeuten wird, können Sie sich an einer Hand abzählen. Denn höhere Inflation wird eine Flucht in Gold und damit einen deutlichen Anstieg des Goldpreises nach sich ziehen.

Wir sprechen hier ja nicht von einer kleinen Anhebung der Zielzone von 2% Inflation auf 2,5% Inflation. Wir sprechen dann von einer Verdoppelung der Zielzone! Das wird wie ein positiver Raketenschub auf den Goldpreis wirken. Denn hier denken wir ja immer einen Schritt weiter als die Masse der Anleger.

Ein entscheidender Grund, warum die Zielzone von 2% wie eine Heilige Kuh behandelt wurde: Wenn man dieses Sigel erst mal bricht – wer sagt, dass die Anhebung der Zielzone bei 4% aufhört? Warum nicht 6%, wenn die Fed noch höhere Zinsen möchte? Oder 7 %? Für Goldinvestoren wird dies ein Fest!

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Quelle: https://gold.bullionvault.de

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Geldpolitik Wed, 21 Jun 2017 07:50:31 +0000
20.06.17 Aufwärtstrend gebrochen – Euro steht vor einer Abwertung http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9105-20-06-17-aufwaertstrend-gebrochen-euro-steht-vor-einer-abwertung http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9105-20-06-17-aufwaertstrend-gebrochen-euro-steht-vor-einer-abwertung Die Leitzinsen in den USA wurden am vergangenen Mittwoch noch einmal um 25 Basispunkte angehoben. Dies entsprach dem Marktkonsens und war zum größten Teil bereits in den Wechselkursen eingepreist. Womit die Märkte jedoch nicht rechneten, war die „hawkishe“ Rede von US-Notenbankchefin Janet Yellen. Sie zeigte – trotz zuletzt schwächeren Wirtschaftsdaten – keine Schwäche und prognostizierte eine künftig zunehmend restriktive Geldpolitik. Noch in diesem Jahr soll damit begonnen werden, die durch Anleihekäufe ausgeweitete Notenbankbilanz wieder zu schrumpfen. Dies soll jedoch nicht über den direkten Verkauf von Anleihen geschehen, sondern indem das Geld aus fälligen Anleihen nicht wieder in neue Schuldpapiere reinvestiert werden wird. Unter dem Strich hat das jedoch der gleiche Effekt, was für weiter steigende Marktzinsen sorgen wird.

Die Leitzinsen in den USA wurden zum vierten Mal angehoben.

Sehr oft wird nicht verstanden, dass die Notenbank mit ihren Zinsanhebungen nur ihrer selbst erzeugten Inflation hinterherläuft und den gestiegenen Preisen und Marktzinsen somit Rechnung trägt. Dies war in den 70er Jahren bereits ebenso zu beobachten. Beispielsweise können auch Leitzinsen von 20% eine ultralockere Geldpolitik darstellen, wenn die Inflation real 30% beträgt. Dies hatten wir in den letzten beiden Jahren ständig betont und eine Zinsanhebung aufgrund der Diskrepanz zwischen der realen und der veröffentlichten geschönten Teuerungsrate für gut möglich gehalten, während das Gros der Marktteilnehmer dies nicht kommen sah oder kategorisch ausschloss.

Euro könnte in den kommenden Wochen 15% verlieren


Noch kurz vor der Notenbanksitzung in den USA hatten schlechter als erwartet ausgefallene Einzelhandelsumsätze und eine zum Vormonat gefallene Teuerung die Erwartung der Marktteilnehmer geschürt, dass die Zinsanhebung „dovish“ (nicht so streng) ausfallen könnte. So stieg im Vorfeld der Notenbanksitzung der Euro zum US-Dollar auf ein Mehrmonatshoch von 1,13$ an und der Aufwärtstrend blieb intakt. Die US-Notenbank „FED“ übertraf die Erwartungen der Marktteilnehmer jedoch und zeigte sich statt „dovish“ im Gegenteil sogar „hawkish“ und so verlor der Euro 1,7 US-Cent in der Folge der Notenbanksitzung und fiel auf 1,113$.

Dabei wurde der Aufwärtstrend des Euros zum US-Dollar gebrochen, was charttechnisch für eine Trendumkehr spricht. Auch die fundamentale Lage spricht für einen Einbruch des Euros zum US-Dollar. So sprach sich der Chef der Europäischen Zentralbank Mario Draghi erst kürzlich für Nullzinsen bis Ende 2018 aus und auch ein Ende der expansiven Geldpolitik vertagte er in die Zukunft. Gleichzeitig gibt es bereits wieder Probleme im Europäischen Bankensystem, während die politischen Probleme zunehmen. Der Terminmarkt zeigt weiterhin eindrucksvoll die fundamental schlechte Ausgangslage für den Euro, weshalb sehr viel für einen Wechselkurs des Euros zum Dollar unterhalb der Parität auf Sicht der kommenden Monate spricht.

Die Leitzinsen in den USA wurden zum vierten Mal angehoben.

Der Euro könnte jetzt also in nächster Zeit schnell 15% an Kaufkraft verlieren und somit Ersparnisse schnell entwerten. Ihre Altersvorsorge, die Sie sich über 40 Jahre aufgebaut haben, läuft damit Gefahr in den nächsten Monaten 15% bis 20% an Wert zu verlieren. Die Schuld daran trägt dann die Europäische Zentralbank, die mit ihrer Druckerpresse 60 Mrd. Euro monatlich aus dem Nichts schafft. Der Aufwärtstrend des Euros ist gebrochen und ein Einbruch ist jetzt so wahrscheinlich wie seit einem Jahr nicht mehr. Den Eurobullen dürfte dadurch langsam klar werden, dass sie auf das falsche Pferd gesetzt haben und jetzt die Reißleine ziehen müssen. Dies dürfte zunehmend geschehen und der Euro langsam zum Dollar unter Druck geraten.

Gold wird vom schwachen Euro profitieren


Auch wenn eine oftmals fehlinterpretierte Binsenweisheit besagt, steigende Zinsen wären schlecht für den Goldpreis, so wird dies in diesem Fall nicht so sein. Während nun eher der Goldpreis in US-Dollar unter die Räder kommen sollte, so wird dieser in Euro nicht mehr so stark fallen wie in US-Dollar gerechnet. Vermutlich wird er dann einen Boden ausbilden und letztlich im Zuge eines einbrechenden Euros deutlich zulegen. Dies wird die Basis eines neuen mehrmonatigen Anstiegs im Goldpreis sein. Steigen die Zinsen nämlich aufgrund von Inflation und werten die Währungen dabei ab, so steigt der Goldpreis auch im Umfeld steigender Zinsen an. Dies ist dann das beste Umfeld für steigende Edelmetallpreise. Gleichzeitig mahnt die aktuelle Entwicklung jetzt auch diese aktuelle Gunst der Stunde zu nutzen und sich mit Edelmetallen gegen die bevorstehende Abwertung des Euros zu schützen.

Gold in Euro dürfte sich jetzt besser als Gold in US-Dollar entwickeln.

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Geldpolitik Tue, 20 Jun 2017 09:49:59 +0000
10.06.17 EZB bleibt auf Abwertungskurs http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9094-10-06-17-ezb-bleibt-auf-abwertungskurs http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9094-10-06-17-ezb-bleibt-auf-abwertungskurs Die Europäische Zentralbank hatte in den vergangenen Wochen bereits mehrmals angekündigt die Zinsen noch bis Ende 2018 auf dem aktuell niedrigen Niveau belassen zu wollen. So verwunderte es auch nicht, dass Mario Draghi dies auf der gestrigen Ratssitzung der Europäischen Zentralbank noch einmal bestätigte. Abwärtsrisiken für die Wirtschaft im Euroraum sieht man nun nicht mehr und auch in der zuletzt relativ stark ausgewiesenen Inflation erkennt man nur ein temporäres Phänomen, weshalb man auch keinen Grund habe, das monatliche Ankaufvolumen in Höhe von 60 Mrd. Euro zu reduzieren. Nach den Terminmarktdaten haben bereits sehr viele Spekulanten auf eine Änderung der Geldpolitik in der Eurozone und somit auf einen weiter ansteigenden Euro zum US-Dollar gewettet. Nachdem Draghi diesen Kurs jedoch nicht eingeschlagen hat und Trump gestärkt aus der Krise hervorgegangen ist und zusätzlich eine Zinsanhebung in den USA am 14. Juni sehr wahrscheinlich geworden ist, (dies hatten wir so erwartet und auch in unseren Analysen geschrieben) erwarten wir, dass unsere Rechnungen aufgehen und es bald zu einem Long-Drop beim Euro kommen wird. Enttäuschte Bullen würden für einen ersten Rücksetzer sorgen, der sich in den kommenden Wochen und Monaten in eine richtige Verkaufspanik wandeln könnte. Wir sind bis zu einem nachhaltigen Wechsel der Geldpolitik in Europa und den USA bärisch gestimmt für den Euro zum US-Dollar. Vor einem Wechsel erwarten wir einen finalen Sell Off im Euro und wollen eine extrem bärische mediale Berichterstattung zum Euro sehen, bevor wir antizyklisch dann optimistisch würden und dann eine Änderung der Geldpolitik auch für eine nachhaltige Trendwende sorgen würde. Erst deutlich unterhalb der Parität zum Dollar würden wir dieses Szenario wahrscheinlich auffinden, was das aktuelle Niveau ideal für einen Short-Trade bzw. eine Absicherung eines Euro-Portfolios erscheinen lässt.

Der Euro wird weiter abwerten und der Goldpreis wieder ansteigen.

Die offiziell ausgewiesene „Preissteigerungsrate“ des harmonisierten Verbraucherpreisindexes von zuletzt 1,5%, auf die sich EZB-Chef Draghi bezog, spiegelt nicht den realen Kaufkraftverlust des Euros wider. Nach unseren Berechnungen dürfte die reale Teuerung rund 5% höher liegen, womit sich die Vermögen der Menschen weiterhin jährlich deutlich entwerten. Die EZB erfüllt damit vorbildlich ihre wahre Aufgabe der Sozialisierung der Schulden des Bankensystems und des Staates auf Kosten der Steuerzahler. Angesichts des neu entstandenen Währungswettbewerbs am Markt für Kryptowährungen muss immer lauter über eine Abschaffung der Europäischen Zentralbank und der Bundesbank zugunsten privat geschaffener Währungen nachgedacht werden. Der Misserfolg des Euros seit seiner Einführung und die Historie von katastrophalen Eingriffen seitens der anderen Notenbanken unterstreichen die Forderungen nach einer Liberalisierung des Währungswettbewerbes. Dass Gold und Silber seit der vergangenen Woche in Arizona wieder als offizielles gesetzliches Zahlungsmittel gelten, stellt einen weiteren Sargnagel für das zentralistisch staatliche Geldmonopol dar.

Die Zentralbanken werden sich mit dem Drucken von Geld und dem einhergehenden Vertrauensverlust selbst ins Aus schießen, was sicher wie das Amen in der Kirche scheint. Vermögen, die in Euro gehalten werden, müssen dabei zwangsläufig weiter an Wert verlieren. Deshalb bleibt es wichtig, dass Investoren und insbesondere die Altersversorge der kleinen Leute vor der Euroabwertung gerettet werden, indem man unter anderem in den sicheren Hafen der Edelmetalle flüchtet.

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Geldpolitik Sat, 10 Jun 2017 04:43:30 +0000
03.06.17 Der Währungswettbewerb läuft auf Hochtouren http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9087-03-06-17-der-waehrungswettbewerb-laeuft-auf-hochtouren http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9087-03-06-17-der-waehrungswettbewerb-laeuft-auf-hochtouren Zentralbanken waren schon immer politische Institutionen, geschaffen um die Bevölkerung zugunsten der Banken und der Staatsfinanzierung verdeckt über Inflation zu enteignen. Dieser Vorgang ist natürlich nur möglich, wenn man den Währungswettbewerb durch ein staatlich erzwungenes Geldmonopol ausschaltet, da die Menschen die staatliche Schwachwährung sonst nicht lange akzeptieren und zu einer stabileren Währung der Privatwirtschaft wechseln würden. Der Bitcoinmarkt zeigt dieses Wettbewerbsverhalten, um die Gunst der Nutzer der privaten Währungen, sehr gut auf. Jeder Unternehmer, der eine Kryptowährung auf den Markt bringt, ist daran interessiert, diese ständig zu verbessern und dem Kunden den größtmöglichen Nutzen zu bieten. Die Marktkapitalisierung der Unternehmungen, die sich innovativ und seriös zeigen, nimmt immer weiter zu, während schlecht geführte Kryptowährungen abgestraft werden und letztlich aus dem Markt ausscheiden. Der Markt sorgt selbständig für ein stabiles Angebot an Geld und die Nachfrager wissen, worauf sie bei ihrem Geld achten müssen. Das Zwangsgeldmonopol ist keineswegs ein Zeichen einer freiheitlichen Gesellschaft, sondern stellt vielmehr einen unzulässigen Eingriff in die Freiheitsrechte der Menschen durch den Staat dar. Die Notenbanken haben bewiesen, wie schlecht sie bei der Gelderzeugung und Geldmengensteuerung sind. Die Notenbanken sind die Ursache aller großen Wirtschafts- und Finanzkrisen und bringen den Menschen keinen Wohlfahrtsgewinn. Der Währungswettbewerb im aufblühenden Markt für digitale und private Währungen sowie die Entscheidung Edelmetalle wieder als gesetzliches Zahlungsmittel in Arizona zu akzeptieren, zeigen, wie überholt das zentralistische Zwangsgeldwesen ist. Der freie Markt war und wird immer in der Lage sein die optimale Geldversorgung sicherzustellen, weshalb es keines staatlichen Eingriffs in die Freiheitsrechte bedarf.

Aktuell beweist die Europäische Zentralbank wieder einmal ihre Unfähigkeit, indem sie verkündete, die Zinsen bis Ende des Jahres 2018 auf null Prozent belassen zu wollen. Auch die schlechtere Wirtschaftsentwicklung und der nachgelassene Inflationsdruck würden eine Drosselung der Anleihekäufe und eine Verlangsamung des Druckens neuen Fiat-Geldes nicht erzwingen. So will man nun ein weiteres Jahr mehr Geld drucken und real mehr Inflation erzeugen als ausgewiesen wird. Über diese Finanzielle Repression werden Menschen dann zunehmend enteignet. Dadurch ist die weitere Finanzierung des Europrojektes sowie die Rekapitalisierung der Banken für ein weiteres Jahr sichergestellt. Natürlich kommt das Geld nicht aus dem Nichts, sondern aus den Taschen der Steuerzahler, deren Ersparnisse und Einkommen an Kaufkraft verlieren.

Der Euro wird weiter abwerten und der Goldpreis wieder ansteigen.

Auf der anderen Seite wird die US-Notenbank vermutlich am 14. Juni die Leitzinsen in den USA ein weiteres Mal anheben, was ein Zeichen dafür ist, dass die reale Inflation so stark ist, dass die Notenbank die niedrigen Zinsen nicht mehr verteidigen kann. In der Gesamtbetrachtung ergibt sich ein Bild, bei dem der Euro zum Dollar und noch deutlicher zum Gold in den kommenden Monaten weiter abwerten dürfte. Wir sehen immer noch eine gute Chance dafür, dass der Euro noch einmal 12% verlieren und auf die Parität zum Dollar abstürzen könnte. In diesem Fall würde der Goldpreis in Euro natürlich an Fahrt aufnehmen und deutlich mit Preisanstiegen davon profitieren.

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Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Geldpolitik Sat, 03 Jun 2017 03:11:08 +0000
12.05.17 Ist die EZB Politik die neue Tulpenzwiebelblase? http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9054-12-05-17-ist-die-ezb-politik-die-neue-tulpenzwiebelblase http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9054-12-05-17-ist-die-ezb-politik-die-neue-tulpenzwiebelblase In dieser Woche war der Chef der Europäischen Zentralbank Mario Draghi in den Niederlanden und musste sich den Fragen von Reportern und Politikern stellen. Anstatt einer herzlichen Begrüßung, belanglosen Fragen und einem Abendbankett, gab es verhältnismäßig harsche Angriffe gegen seine expansive Geldpolitik. Ein Mitglied der Christlich Demokratischen Partei fragte ihn beispielsweise: „Sie glauben immer noch, dass das QE-Programm voll im Rahmenwerk der EZB ist und dass Sie keine Staatsfinanzierung betreiben, obwohl Sie bis Ende des Jahres 2,5 Billionen Euro an Schulden aufgekauft haben werden?“ Damit traf der Fragesteller den Nagel auf den Kopf, denn natürlich handelt es sich um eine Finanzierung der Staaten und insbesondere um eine Rekapitalisierung des überschuldeten Bankensystems auf Kosten der Steuerzahler. Draghi verteidigte natürlich die Entscheidungen der EZB und erteilte Forderungen nach einem baldigen Ende der expansiven Geldpolitik eine Absage. Er sagte hingegen, dass der Geldstimulus weiter benötigt würde, um Inflationsdruck aufzubauen. Es geht natürlich nur um die Umschuldung innerhalb des Fiat-Money Systems und nicht um eine abstrakte Inflationssteuerung, die letztlich nur eine lächerlich absurde Entschuldigung für die Inflationspolitik ist. Inflation ist immer und zu jeder Zeit schlecht für Volkswirtschaften und hat keinerlei Nutzen, was immer mehr Politiker und Journalisten in Europa beginnen zu verstehen. Einzig das Vermögen der kleinen Sparer und deren Altersvorsorge wird abgesaugt und auf die Konten des Staates und der Banken umgebucht. Dies geschieht über Inflation, sodass der deutsche Michel nominal zwar immer noch die gleiche Summe auf seinem Sparbuch und seinem Rentenbescheid hat, doch dieses Geld seinen Wert und seine Kaufkraft verloren hat. Real wird er also bestohlen und die Altersarmut, die immer stärker um sich greift, ist eine direkte Folge dieser unmoralischen Politik der EZB.

Der folgende Chart zeigt die Bilanzen der Notenbanken Japans, Europas und der USA. Die Bilanzsumme ist aufgrund der Ankäufe von Schulden durch die EZB über frisch gedrucktes Geld jetzt sogar erstmals größer, als jene der USA sowie die der Bank von Japan. Die Bilanzsumme der EZB hat sich in den vergangenen zwei Jahren fast verdoppelt, was am Ende des Tages einer Halbierung der Kaufkraft des Euros gleichkommen wird. Noch schlägt die Inflation nicht vollends auf die Teuerung durch, da die Transmissionsprozesse einige Zeit benötigen, um auf die Preise wirksam zu werden.

Die lockere Geldpolitik der EZB überflügelt jene der FED und der BoJ.

Obwohl die EZB die Bilanzsumme verdoppelt hat und weiterhin Geld druckt, während die US-Notenbank FED im Moment eine Pause einlegt, hat der Euro in den letzten beiden Jahren zum Dollar gerade einmal 21% verloren. Hier ist also noch jede Menge Abwertungspotenzial zum Dollar vorhanden, was sich auch in der angespannten Situation am Terminmarkt zeigt. Hier sitzen die Spekulanten längst wieder einseitig auf der Käuferseite, was ein Kontraindikator und ein deutliches Warnsignal für eine weitere Abwertung des Euros ist. Man muss sich also auf eine weitere Abwertung des Euros gefasst machen und für diesen Fall vorbereiten.

Der Euro verliert durch die EZB immer weiter zum Dollar.

Folgender Chart zeigt die Ausweitung der Geldmenge M1 im Euroraum und die Entwicklung des Goldpreises in Euro. Hierbei zeigt sich klar der positive Zusammenhang zwischen dem Drucken neuen Geldes aus dem Nichts durch die EZB und dem Anstieg des Goldpreises in Euro. Umso mehr Geld die EZB druckt, desto wertloser wird der Euro et vice versa umso höher steigt der Goldpreis. Wer die immer wertloser werdenden Euros gegen die Weltwährung Gold getauscht hat, konnte die Kaufkraft seiner Ersparnisse und seiner Altersvorsorge bewahren.

Je mehr Geld die EZB druck, desto weiter steigt der Goldpreis.

© Blaschzok Financial Research

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Geldpolitik Fri, 12 May 2017 12:59:12 +0000
21.04.17 Euro könnte massiv abwerten http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9016-21-04-17-euro-koennte-massiv-abwerten http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/9016-21-04-17-euro-koennte-massiv-abwerten Die britische Premierministerin Theresa May hatte diese Woche Neuwahlen für das Vereinigte Königreich angekündigt. Dabei betonte sie, dass es vom Brexit kein Zurück gäbe. Sie wolle den Briten aber die Chance lassen, noch vor Beginn der Austrittsverhandlungen neu zu wählen. Der Brexit ist eine Absage an eine politische EU, jedoch nicht an den gemeinsamen Freihandel in Europa.

Die Sorge der Marktteilnehmer, Frankreich könnte dem britischen Beispiel folgen und aus der EU austreten sowie die EWU verlassen, bleibt. Bei einem Sieg der Front National unter Le Pen bei den an diesem Wochenende bevorstehenden Wahlen wäre dieses Szenario durchaus möglich. Auch wenn Le Pen einen „Nationalen Aufstand“ gegen den radikalen Islam verspricht und die Grenzen wieder sichern will, damit „Terroristen nicht wie Touristen“ durch das Land reisen können, dürfte der neuerliche Terrorakt des Islamischen Staates in Paris die Wahlen kaum mehr beeinflussen. Zu häufig sind diese Anschläge mittlerweile, sodass die Fronten in der Bevölkerung wohl längst verhärtet sein dürften. Ebenso wie Wilders in den Niederlanden, dürfte es Le Pen schwer haben eine Mehrheit zu erringen. Nach Umfragen liegt Le Pen hinter dem jungen Emmanuel Macron, der wirtschaftsliberaler ist als Le Pen. Da das gesamte Parteienspektrum in Frankreich noch weiter links angesiedelt ist als in Deutschland, wäre Macron – zumindest in der Wirtschaftspolitik – eine kleine Revolution – eine echte Wende ist von ihm hingegen nicht zu erwarten.

Der Euro könnte schnell weitere 15% an Wert verlieren


Nebst dem Brexit würde ein Frexit dem Euro einen Tiefschlag versetzen und diesen bei einem Austritt Frankreichs aus der Währungsunion womöglich an den Rand des Abgrunds führen. Auf die Deutschen kämen dann Ausfälle in Billionenhöhe sowie gigantische Vermögensverluste durch eine drastische Abwertung des Euros zu. Es gibt jede Menge Brandherde in Europa und die unkontrollierte Immigration bringt die Staaten sowie deren Wohlfahrtssysteme an den Rand des Kollapses. Die Schuld trägt das politische Europa Brüssels sowie das Zwangskorsett des Euros, das eine nachhaltige natürliche sowie tragfähige Entwicklung unmöglich macht. Ein nachhaltiger Anstieg der Wirtschaftsleistung ist unter diesen Umständen utopisch und man kann froh sein, wenn der Niedergang des Wohlstands in Europa langsam und ohne größere soziale Unruhen vonstattengeht.

Wie folgender Chart zeigt, fiel der Euro im Jahr 2014 von 1,40$ auf nur 1,05$ im Tief. Seit zwei Jahren konsolidiert der Euro nun auf diesem niedrigen Niveau. Die Masse der Marktteilnehmer geht davon aus, dass der Euro in Bälde wieder zur Stärke zum US-Dollar neigen dürfte. Dies halten wir im Augenblick für eine fatale Fehleinschätzung. Nebst dem Fakt, dass die US-Notenbank in diesem Jahr die Zinsen immer weiter anheben will, druckt die EZB monatlich 60 Mrd. Euro an neuem Baumwollgeld. Schon alleine das reicht aus, um den Euro auf neue Tiefs zu führen. Der Terminmarkt spricht dabei eine eindeutige Sprache, sodass die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Einbruch des Euros zum Dollar in den kommenden Monaten im Augenblick relativ hoch zu sein scheint. Der Euro könnte noch einmal 15% auf 0,90$ abwerten, wenn sich die Geldpolitik in Europa und den USA nicht völlig ändert und in das Gegenteil verkehrt.

Der Euro könnte vor einem erneuten Einbruch stehen und die Parität zum Dollar erreichen.

© Blaschzok Financial Research

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Geldpolitik Fri, 21 Apr 2017 12:27:58 +0000
08.04.17 US-Notenbank will ihre Bilanz schrumpfen http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/8991-08-04-17-us-notenbank-will-ihre-bilanz-schrumpfen http://silbernews.com/index.php/finanzwelt/waehrungsnews/153-waehrungsnews2017/8991-08-04-17-us-notenbank-will-ihre-bilanz-schrumpfen Auf Eurobasis notiert der Goldpreis nun auch bereits über 100€ höher als noch zu Jahresbeginn. Hier ist die Stärke besonders anschaulich, da der Goldpreis in Euro zum Jahreswechsel nicht einmal mehr bis an den langfristigen Aufwärtstrend zurück korrigierte, sondern schon deutlich früher wieder zu steigen begann.

Der primäre Grund für den Anstieg des Goldpreises in Europa ist der schwache Euro. Das Bankensystem in Europa steht immer noch auf unsicheren Füßen. Die EZB will daher vorerst an ihrer Politik der extrem offenen Geldschleusen festhalten. Die ersten Diskussionen der Notenbank-Führung zu Änderungen am Zinsausblick wurden auch umgehend dementiert und ein Ende der expansiven Geldpolitik in die ferne Zukunft gerückt.

In den USA handelt die Notenbank Fed diametral gegensätzlich. Das Protokoll der letzten Notenbanksitzung enthüllte am Mittwoch, dass in den USA in diesem Jahr möglicherweise drei weitere Zinsanhebungen bevorstehen und nicht etwa vier Anhebungen. Neu war darin jedoch zu lesen, dass die meisten Mitglieder des Ausschusses angeblich dafür seien, die Bilanz der FED zurückzufahren, was bedeuten würde, dass man Anleihen am Markt verkaufen würde. Dies würde wiederum für weiter ansteigende Marktzinsen sorgen.

Werden die Zinsen in diesem Jahr wirklich dreimal angehoben und Anleihen am offenen Markt verkauft, so dürfte der Euro zum Dollar auf unter 0,9$ abrutschen und Mitte bis Ende 2018 steht wahrscheinlich ein Platzen der Blasen an den Finanzmärkten ins Haus. Dies würde jedoch wiederum ein Eingreifen der Notenbanken über neue QE-Programme erfordern, was den Goldpreis zu einer neuen Rallye verhelfen würde. Wie die Terminmarktdaten zeigen, die extrem bullisch für den Euro und bärisch für den Dollar sind, geht der Großteil der Marktteilnehmer von einem stärkeren Euro und einem schwächeren US-Dollar aus. Diese Meinung teilen wir nicht.

Der Euro könnte seine Talfahrt in Bälde fortsetzen.

Der Euro ist längst zur Schwachwährung verkommen und für den Anleger scheint es keinen vernünftigen Grund zu geben, noch Anlagen in Euro zu halten. Edelmetalle wie Gold und Silber sind hingegen real historisch günstig und werden von diesem Vertrauensverlust in die staatlichen Währungen nur weiter profitieren können. Der Terminmarkt spricht dafür, dass der Goldpreis in Euro bald neue Mehrjahreshochs erreichen wird. Wer auf noch günstigere Preise wartet, könnte hingegen von einem davonlaufenden Goldpreis enttäuscht werden und auf seinem dann wertloseren Baumwollgeld sitzen bleiben.

© Blaschzok Financial Research

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Geldpolitik Sat, 08 Apr 2017 04:38:05 +0000