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19.12.14 Die Ölkrise ist Blödsinn: Das sind die wahren Gründe für die Korrektur

Es ist keine zwei Wochen her, da markierten DAX, MDAX und Co. neue Rekordhochs. In der Zwischenzeit wurde korrigiert ... der DAX notiert 500 Punkte tiefer. Dass jetzt von verschiedenen Experten der Ölpreisverfall als Ursache für die jüngsten Aktien-Abverkäufe herangezogen wird, ist - mit Verlaub - ausgemachter Blödsinn. So sieht das auch Stefan Schneider, Chefanalyst vom Trendfolge Depot.

Er macht in seiner jüngsten Ausgabe ganz klar, was die wahren Gründe für die Kursverluste der letzten Handelstage sind. Seine messerscharfe Analyse können Sie übrigens direkt hier beziehen.

Günstiges Öl ist ein Sonder-Konjunkturprogramm und treibt die Kurse

Mit Leichtigkeit nimmt Stefan Schneider die Thesen der „Öl-Bären" auseinander: Auf der einen Seite wird von „den Experten" behauptet, dass der taumelnde Ölpreis ein deutliches Zeichen für eine globale Konjunktur-Schwäche ist. Weit gefehlt. Denn im Ölpreis erleben wir gerade eine Sondersituation. Noch vor 3 Jahren, als die USA noch nicht in den jetzigen Mengen Öl durch Fracking förderten, verknappten die erdölfördernden Länder immer dann das Angebot, wenn die Ölpreise fielen.

Das tun die in der Opec organisierten Länder wie Saudi Arabien, Kuwait oder Venezuela derzeit aber eben nicht, um nicht noch mehr Marktanteile an den neuen Ölproduzenten USA zu verlieren. Das Ergebnis: Das Öl-Angebot ist immens und trifft auf eine kostant gebliebene Nachfrage, was die Preise natürlich massiv unter Druck setzt.

Auf der anderen Seite befürchten die Öl-Theoretiker Einbußen bei der Export-Wirtschaft, da die großen Ölförder-Nationen nicht mehr so viel Geld mit dem schwarzen Gold verdienen. Auch das entlarvt Schneider als mittelprächtigen Humbug. Denn das, was dem ein oder anderen Unternehmen jetzt an Auslands-Auftrag entgehen könnte, wird durch eine anziehende Binnenkonjunktur mehr als aufgefangen.

Der wahre Grund für die Verluste: Institutionelle sichern ihre Jahresgewinne

Jeder Euro, der jetzt den privaten Haushalten durch den niedrigen Ölpreis mehr zur Verfügung steht, kann und wird investiert werden. Vielleicht in die Anschaffung eines neuen Autos, in Flugreisen, weil die Tickets deutlich günstiger werden oder auch ganz einfach in einen Restaurantbesuch mit der ganzen Familie. Die privaten Haushalte und Konsumenten können sich auf einmal mehr leisten. Und das ist ein echter Hebel für das Wirtschaftswachstum weltweit.

Damit Sie sich jetzt nicht von den Crashpropheten verrückt machen lassen, die ausgerechnet das günstige Öl als Bedrohung für die Weltwirtschaft aus dem Hut zaubern, liefert Ihnen Stefan Schneider die ganz einfache Erklärung für den Abverkauf der vergangenen Handelstage: Die Fonds und Versicherungen haben Kasse gemacht.

Es ist zum Jahresende hin bei institutionellen Investoren üblich, die gemachten Gewinne zu sichern und das Geld zu parken. Niemand riskiert jetzt kurz vor Jahres(ab)schluss mehr, die erzielten Aktiengewinne gewissermaßen auf den letzten Metern noch zu schmälern.

Was machen also die großen Fonds und Versicherungen? Sie verkaufen Aktien und parken das Geld in Staatsanleihen. Das konnten Sie in den vergangenen Tagen sehr gut beobachten: Aktien fielen und deutsche Staatsanleihen stiegen im Kurs.

Machen Sie sich keine Sorgen: 2015 geht es weiter rauf - Aktien bleiben alternativlos

Dabei handelt es sich - so zeigt die Erfahrung von Stefan Schneider, der selbst jahrelang als Vermögensverwalter bei einer großen Landesbank tätig war - aber nur um einen vorübergehenden Effekt.

Schon im neuen Jahr werden diese Fonds und Versicherungen ihre Anleihepositionen auflösen und sukzessive wieder Aktien zukaufen. Bei Verzinsungen von Staatspapieren, die aktuell unterhalb der Inflation liegen, sind die großen Investoren zur Rückkehr gezwungen. Denn auch 2015 werden Sie Gewinne machen müssen. Und da bleiben Aktien einfach das Instrument der Wahl.

Jetzt nutzt auch Stefan Schneider die Zeit, verschiedene Positionen in seinem Trendfolge Depot glattzustellen und in den nächsten Wochen die Kandidaten aufzunehmen, die besonders partizipieren, wenn die Institutionellen wieder als Käufer an den Aktienmärkten auftreten.

Seien Sie mit dabei ... testen Sie das Trendfolge Depot jetzt kostenlos ... und Sie sichern sich für Ihr Geld die ideale Startposition für 2015. Schon im Januar - so lautet die Analyse von Stefan Schneider - kann es wieder richtig abrupt und kräftig nach oben gehen. Verpassen Sie daher bitte auf keinen Fall den Startschuss für die Auftaktrallye 2015. Mit diesem Angebot starten Sie kostenlos direkt von der Pole Position.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Becker

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.investor-verlag.de

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