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04.11.15 Endeavour Silver im 3. Quartal bei Umsatz und Kosten auf dem richtigen Weg

Vor etwa einem Monat hatte Endeavour seine Produktionszahlen für das 3. Quartal bekanntgegeben und dabei eine Steigerung der Silberförderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11 % sowie der Goldförderung um 9 % vermelden können, womit man das Vorjahresergebnis um 5 % übertraf.

Die Produktion und den Umsatz gesteigert, die Kosten massiv gesenkt und am Ende trotzdem ein höherer Verlust als noch vor einem Jahr – so lautet die ein wenig durchwachsene Bilanz des kanadischen Edelmetallproduzenten Endeavour Silver (ISIN: CA29258Y1034 / TSX: EDR - www.commodity-tv.net/c/mid,5428,Company_Updates/ -) für das zurückliegende 3. Quartal, die das in Vancouver beheimatete Unternehmen zu Beginn dieser Woche präsentierte.

Bereits vor gut einem Monat hatte Endeavour seine Produktionszahlen für das 3. Quartal bekanntgegeben und dabei eine Steigerung der Silberförderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11 % auf 1,82 Mio. Unzen sowie der Goldförderung um 9 % auf 15.319 Unzen vermelden können. Zudem legten die Silberverkäufe im Vergleich zum 3. Quartal 2014 um 50 % auf über 1,84 Mio. Unzen und der Goldabsatz um 7 % auf 14.599 Unzen zu. Somit stand für die Gesellschaft trotz eines 22 % niedrigeren realisierten Silberpreises von 14,67 USD pro Unze und eines 16 % niedrigeren Goldpreises von 1.074,- USD pro Unze letztlich ein Quartalsumsatz von 42,7 Mio. USD zu Buche, womit man das Vorjahresergebnis um 5 % übertraf.

Auf der anderen Seite gelang es Endeavour zwischen Juli und September auch, kräftig an der Kostenschraube zu drehen. Nicht zuletzt weil man die in den drei Erzmühlen der Gesellschaft verarbeitete Gesteinsmenge um 18 % auf 404.878 Tonnen steigern konnte, gingen die Produktionskosten (‚Cash costs‘) pro Unze Silber unter Einbeziehung des Nebenproduktes Gold um 24 % auf 8,11 USD pro Unze zurück. Zudem sanken die Gesamtförderkosten (‚All-in sustaining costs‘) um ein Viertel auf 15,05 USD pro Unze, so dass eine signifikante Unterschreitung der diesjährigen Kostenvorgaben von 9,- bis 10,- USD pro Unze bei den ‚Cash‘-Kosten und 16,- bis 17,50 USD pro Unze bei den Gesamtförderkosten weiterhin im Rahmen des Möglichen bleibt.

Im Gegenzug legte der operative Cash-Flow vor Steuern um 5 % auf 12 Mio. USD zu. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich sogar um 93 % auf 6,9 Mio. USD. Abschreibungen auf Wertpapierinvestitionen sowie der fallenden Peso-Kurs, der sich negativ auf die Bewertung der eigenen Vermögenswerte sowie von Steuerrückstellungen auswirkte, sorgten jedoch dafür, dass das Unternehmen letzten Endes erneut einen Nettoverlust hinnehmen musste, der mit 14,1 Mio. USD bzw. 14 US-Cents pro Aktie zudem um fast ein Viertel höher ausfiel als noch vor einem Jahr. Der bereinigte Nettoverlust war dafür mit 9,3 Mio. USD bzw. 9 US-Cents pro Aktie immerhin schon 18 % niedriger als im Vergleichszeitraum 2014.

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Quelle: Endeavour Silver

Endeavours CEO Bradford Cooke zeigte sich trotz dieses Wermutstropfens mit dem Quartalsverlauf insgesamt zufrieden. „Angesichts der fallenden Edelmetallpreise in diesem Jahr hat sich das Management weiter auf die Reduzierung der Kosten und die Steigerung der Produktivität in jeder unserer Minen fokussiert – mit signifikantem Erfolg“, so der Unternehmenschef. Auf diese Weise sei es seiner Gesellschaft im Laufe der vergangenen fünf Quartale gelungen, die konsolidierten operativen Kosten pro Tonne Gestein um 28 % auf 75,07 USD zu senken. Zudem erwarte er, dass man bei allen operativen Kennzahlen die Vorgaben für 2015 einhalten oder teilweise sogar übertreffen werde. Diese gelte insbesondere für die ‚Guanaceví‘-Mine im mexikanischen Bundesstaat Durango sowie für die ‚Bolañitos‘-Mine in der Provinz Guanajuato, die beide ihre Silber- und zum Teil auch ihre Goldproduktionsziele übertreffen dürften. Lediglich bei der ebenfalls in Guanajuato befindlichen ‚El Cubo‘-Anlage, die dieses Jahr massiv ausgebaut wurde, sei damit zu rechnen, dass man im Hinblick auf die Goldförderung etwas hinter den Erwartungen zurückbleibe. Letztlich gehe man aber davon aus, dass für alle drei Minen zusammengenommen das obere Ende der für 2015 eingeplanten Silberäquivalentproduktion erreicht werde.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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Quelle: http://www.js-research.de

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