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Edelmetallnews 2019

Nach einem starken Sprint am Mittwoch geht dem Goldpreis wieder etwas die Puste aus. Zwar hat das Edelmetall die 1.800 Dollar zunächst hinter sich gelassen. Doch aktuell scheint die Dynamik schon wieder entwichen sein. Und wenn es nach Marc Chandler von Bannockburn Global Forex geht, dann hat der Goldpreis eher Luft nach unten als nach oben.

In einem Interview mit dem Internetportal kitco.com erklärt Chandler, dass er mit Blick auf das Jahresende eher mit Kursen um 1.750 Dollar rechnet. Seiner Ansicht nach wird Gold nicht mehr über 1.850 Dollar steigen. „Ich bin mir nicht so sicher, dass Gold die gleiche Funktion hat, von der die Leute früher dachten, dass sie sie hätte, da wir mit einer neuen Finanzindustrie von börsengehandelten Fonds und passivem Investieren konfrontiert sind," sagte er. Allerdings sieht er auch für die Wirtschaft keine allzu rosigen Zeiten. Obwohl es Erwartungen für ein starkes Wirtschaftswachstum für den Rest des Jahres gibt, sagte Chandler, dass er nicht überzeugt ist, dass diese Prognosen erfüllt werden. Er beschrieb die aktuelle wirtschaftliche Dynamik als ein Zuckerhoch, das nicht von Dauer sein kann. Er fügte hinzu, dass er bereits Anzeichen dafür sieht, dass die Weltwirtschaft ihren Höhepunkt erreicht hat. „Wenn sich also die Weltwirtschaft gegen Ende dieses Jahres verlangsamen wird, muss ich den Goldpreis vielleicht auf 1.750 Dollar setzen", sagte er. „Ich bin nicht so positiv für Gold, nicht wegen der Verschuldung oder unhaltbaren Bewertungsniveaus in anderen Asset-Märkten, ob es nun Hauspreise oder Aktien und Anleihen sind, sondern ich bin mehr besorgt über eine allgemeine wirtschaftliche Verlangsamung, die das Risikokapital im Allgemeinen herunterzieht“, fügte er hinzu.

DER AKTIONÄR glaubt nicht, dass die Wirtschaft bereits ihren Höhepunkt überschritten hat. Dazu ist natürlich die Frage, ob man Investments in Gold wirklich dem Risikokapital zuordnen kann. Wenn man diese Definition ansetzt, dann wäre praktisch alles außer Cash Risikokapital. Tatsächlich wird aber die Marke rund um 1.850 Dollar zu einer Bewährungsprobe für die Bullen werden. Und es steht noch ein Fragezeichen, ob dies im ersten Anlauf geschafft werden kann.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Der Goldpreis geriet in der zu Ende gehenden Woche deutlich unter Druck. Vor allem nach der Sitzung der US-Notenbank Fed musste Gold Federn lassen. „Wir können versuchen, das zu verstehen“, sagt Markus Bußler. Doch egal, wie man es wende, so wirklich logisch ist das nicht, was in den vergangenen Tagen geschehen ist.

Die US-Notenbank hat weder die Zinsen angehoben, noch hat sie eine Zinsanhebung in den kommenden Monaten in Aussicht gestellt. Im Gegenteil: Die US-Notenbank spricht davon, dass es im Jahr 2023 zwei Zinsschritte geben könnte. „Dass Gold (und auch andere Assets) so extrem auf diese Ankündigung reagieren, ist mehr als befremdlich“, sagt Markus Bußler. Die Visbilität auf 2023 sei begrenzt. Wichtiger sei das Hier und Jetzt. Die Inflation ziehe derzeit deutlich an, die Realzinsen seien tief im negativen Bereich. Dies würde übrigens auch dann noch gelten, sollte die Fed tatsächlich 2023 zwei Zinsschritte vollziehen.

Aus technischer Sicht habe Gold nun eine Korrektur vollzogen und habe ziemlich genau auf das 61,8 Prozent Fibonacci – beginnend vom Doppelboden bei 1.680 Dollar – angelaufen. Technische Indikatoren signalisierten bereits eine deutlich überverkaufte Situation. „Die Bullen sind an der Stelle gefragt“, sagt Markus Bußler. Und alles andere als eine deutliche Gegenbewegung in den kommenden Tagen wäre eine arge Überraschung.

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Quelle: https://www.deraktionaer.de

Der Goldpreis arbeite sich weiter nach oben. Doch es ist ein zähes Ringen zwischen Bullen und Bären. Offensichtlich wollen die Shorties mit aller Gewalt verhindern, dass Gold aus der bullishen Flagge auf Wochenbasis nach oben ausbricht. Aktuell versuchen sie daher Gold unter 1.810 Dollar zu halten. Doch die aufkommende Inflation spielt den Bullen mittelfristig in die Karten. Zudem sehen die Analysten von StoneX weiteres Potenzial für den Goldpreis aus einem ganz anderen Grund.

„Gold hat immer noch Aufwärtspotenzial. Die wirtschaftliche Erholung hängt stark von den staatlichen Stimulierungsmaßnahmen und dem damit verbundenen Polster für den Finanzsektor ab, und die Aussichten sind immer noch unsicher“, so Rhona O'Connell, Leiterin der Marktanalyse für die Regionen EMEA und Asien bei StoneX. Eines der Hauptargumente für Gold ist, dass es eine Absicherung gegen Risiken ist. Und bei so viel Liquidität da draußen, die ein Zuhause sucht, wird das Edelmetall in dieser Phase der wirtschaftlichen Erholung immer noch als notwendiger Vermögenswert angesehen, schrieb O'Connell im Ausblick für das zweite Quartal. Die enorme Menge an Liquidität suche aktuell ein Zuhause. Und zumindest ein Teil könnte dieses Zuhause bei Gold finden. Zu den bullishen Faktoren für Gold im zweiten Quartal gehören negative Real- und Nominalzinsen, längerfristige Inflationsängste, massive Liquidität durch Stimuli und steigende geopolitische Spannungen.

Der Realzins ist mit der deutlich gestiegenen Inflation in den USA für den Monat März stärker in den negativen Bereich gerutscht. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Gut möglich, dass bei den Inflationszahlen für den Monat April, die Mitte Mai veröffentlicht werden, sogar eine drei vor dem Komma steht. Das fundamentale Umfeld für Gold könnte damit besser kaum sein. Einzig aus charttechnischer Sicht fehlt der Startschuss für eine Rallye auf neue Allzeithochs.

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Der Goldpreis konnte gestern im Tagesverlauf einen Turnaround aufs Parkett zaubern. Notierte das Edelmetall anfangs noch im negativen Terrain, sprang der Goldpreis am Nachmittag deutlich in die Pluszone. Der Grund: Die Inflationsdaten aus den USA trafen ein. Die Inflation stieg stärker als erwartet. Auf Jahresbasis um 2,6 Prozent. Und für die kommenden Monate dürfte sogar ein Anstieg über die Drei-Prozent-Marke wahrscheinlich werden.

Ein optimales Umfeld eigentlich für den Goldpreis. Der wiederum litt in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem unter dem Anstieg der Anleiherenditen in den USA. Das Paradoxe an dieser Situation: Die Anleiherenditen steigen in Erwartung einer steigenden Inflation. Der Goldpreis allerdings blendete dieses Szenario aus und ging in die Knie. Nun, da sich allmählich zeigt, dass die Inflation tatsächlich auf den Plan tritt, scheint auch der Goldpreis bereit für die nächste Rallye. Das einzige, das dem noch im Wege steht, ist die Charttechnik. Im Bereich von 1.750/1.760 Dollar hat sich ein hartnäckiger Widerstand gebildet. Und den müssen die Bullen zunächst überwinden, um wieder etwas optimistischer nach oben zu blicken.

Nach unten hat sich im Bereich von 1.680 Dollar ein Doppelboden ausgebildet, der wiederum als Unterstützung dient. Doch solange die Bullen es nicht wenigstens schaffen, den 1.750er-Bereich nachhaltig zu überwinden, kann die Gefahr eines kurzfristigen Rutsches zurück zu diesem Doppelboden, oder sogar darunter, nicht wegdiskutiert werden. Die wichtigste Schlacht für die kommenden Monate wird aber aller Voraussicht nach im Bereich von 1.800 bis 1.850 Dollar geschlagen, hier stellen sich den Bullen einige Widerstände in den Weg.

Fundamental Top, charttechnisch (noch) Flop – so präsentiert sich aktuell der Goldpreis. Auch wenn es kurzfristig noch keine klare Richtung gibt und die Technik das Geschehen bestimmt, so wird sich langfristig das fundamentale Umfeld durchsetzen. Die Fed hat mehrfach betont, keine Zinsanhebungen vorzunehmen. Die Inflation nimmt Fahrt auf und die Realzinsen bleiben negativ. Ein Umfeld wie geschaffen für den Goldpreis. Mittelfristig sollte Gold wieder die Allzeithochs aus dem vergangenen Sommer anlaufen und auch übertreffen.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

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