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Philharmoniker Depot

19.12.14 Schweizer Nationalbank führt Negativzinsen ein

So, zum heutigen Wochenschluss geht es einmal mehr um die Folgen der Rubel-Krise. Die Schweizer Notenbank reagiert mit einem historischen Schritt auf die Kapitalflucht in die Alpenrepublik. Um den Franken-Kurs trotz der Turbulenzen um den russischen Rubel gegenüber dem Euro stabil zu halten, führte die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Donnerstag erstmals in ihrer Geschichte Negativzinsen auf Einlagen von Banken bei der Zentralbank ein.

Negativzinsen für Guthaben

Die Schweizerische Nationalbank wird Guthaben auf ihren Girokonten mit einem Zins in Höhe von −0,25% belasten. Damit strebt sie an, dass der Dreimonats-Libor in den negativen Bereich fällt. Deshalb dehnt sie das Zielband für den Dreimonats-Libor auf −0,75% bis 0,25% aus und erweitert es auf seine übliche Breite von einem Prozentpunkt. Der Negativzins wird auf Guthaben erhoben, die einen bestimmten Freibetrag übersteigen. Die Nationalbank bekräftigt den Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro und wird ihn weiterhin mit aller Konsequenz durchsetzen. Der Mindestkurs bleibt das zentrale Instrument, um eine unerwünschte Verschärfung der monetären Rahmenbedingungen durch eine Aufwertung des Frankens zu verhindern. In den letzten Tagen haben verschiedene Faktoren zu einer stärkeren Nachfrage nach sicheren Anlagen geführt. Die Einführung von Negativzinsen macht das Halten von Frankenanlagen weniger attraktiv und unterstützt damit den Mindestkurs.

Und wortwörtlich führt die SNB (siehe auch hier) aus, dass sie bereit sei, wenn nötig unbeschränkt Devisen zu kaufen und weitere Massnahmen zu ergreifen. Mit 0,25 Prozent ist der Strafzins höher als die 0,2 Prozent, die die EZB von den Banken der Eurozone verlangt, wenn sie Geld bei ihr parken. Damit soll ausländisches Geld von der Schweiz ferngehalten werden, um zu verhindern, dass sich der Schweizer Franken weiter aufwertet. Abschrecken will die SNB vor allem große internationale Anleger.

Wortwörtlich sagt SNB-Chef Jordan:

"Es geht um ganz große Beträge, etwa von Hedgefonds, die hin und her geschoben werden."

Der Negativzins wird nur auf jenem Teil des Giroguthabens erhoben, der einen bestimmten Betrag (Freibetrag) überschreitet. Der Freibetrag gilt pro Kontoinhaber und beträgt pro Kontoinhaber mindestens CHF 10 Mio.

Nun erwartet die SNB, dass Banken den Negativzins an ihre Großkunden weitergeben und diese dann die Schweiz meiden. Dass die Banken Kleinsparern einen Strafzins aufbrummen, erwartet Jordan nicht.

Ja, in diesen Tagen, in denen negative Zinsen zur neuen Normalität gehören, ist es extrem wichtig, bei der Geldanlage nachhaltig zu denken und zu agieren. Und just jetzt ist es der Chefredakteur des Investors Daily, Herr Tom Firley, der den neuen Börsendienst Firley´s Familien-Investor herausbringt. Meinem hoch geschätzten Kollegen geht es vor allem um langfristige Geldanlage mit Aktien.

Beim Konzept hat er insbesondere an den langfristigen Investor gedacht, der mit seinen konkreten Empfehlungen ein sinnvolles Aktiendepot „für die Ewigkeit" aufbauen möchte.

Ja, mit Evergreen-Aktien wie Nestle, zum Beispiel.

Äußerst beachtlich in dem Kontext ist, dass Herr Firley mit seinem privaten Vermögen das Depot nachbilden und umsetzen wird.

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Quelle: http://www.investor-verlag.de

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