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Philharmoniker Depot

29.12.14 Das Internet des Geldes!

anlässlich der Einführung des neuen Zehn-Euro-Scheines hat der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel die Prognose abgegeben, dass das Bargeld in der heutigen Form ein Auslaufmodell sein wird. Nach seiner Erwartung werden Banken, wie auch der Handel zukünftig zu bargeldlosen Zahlungsmitteln übergehen. Ich teile diese Einschätzung ganz grundsätzlich.

Nach der kostspieligen, weil pannenbehafteten Einführung des neuen 5-Euro-Scheines hat die Produktion der neuen 10-Euro-Scheine bei einer Auflage von 4,3 Milliarden Stück die enorme Summe von 340 Millionen Euro gekostet. Dazu kommen noch Millionen an europaweiten Umstellungskosten für Automaten bei Banken und im Handel. Im nächsten Jahr wird dann der neue Zwanziger eingeführt. 2016 der neue Fünfziger. Daraus ergeben sich Milliardenkosten für Staaten und Unternehmen oder besser gesagt, für Sie als Steuerzahler und Verbraucher. Aus meiner Sicht ist dieses Papiergeldsystem wirtschaftlich wie technologisch längst nicht mehr zeitgemäß.

Die Bargeldfunktion des Papiergeldes wird zu Ende gehen

Für mich steht außer Frage, dass sich unser Geldwesen in naher Zukunft allein aufgrund der Dynamik des technologischen Fortschritts massiv verändern wird. Geldscheine als bedrucktes Stück Papier oder Münzen als geprägtes Stück Metall als Tauschobjekte werden aus dem täglichen Alltag immer weiter verschwinden. Kryptographische Schlüssel werden die Bargeldfunktion, also die Repräsentation des Tauschwertes unseres Geldes im täglichen Leben zunehmend übernehmen. Kryptowährungen sind Geld in Form digitaler Zahlungsmittel. Die Kryptographie ist dabei der mathematische und technologische Schlüssel zur Umwandlung und Repräsentation eines Wertes.

Renommierte Banken integrieren neue Zahlungsverkehrssysteme

Immer mehr renommierte und große Banken gehen in Bezug auf die Abwicklung des Zahlungsverkehrs vollkommen neue Wege. In Frankreich können sich beispielsweise Nutzer des US-Unternehmens Twitter zukünftig direkt Geld senden. Möglich wird diese Entwicklung durch eine Kooperation des sozialen Netzwerkes Twitter mit der französischen Bankengruppe Banques Populaires Caisses d'Espargne (BPCE). Twitter-Kunden benötigen dafür lediglich eine Bankkarte der BPCE.

Das Versenden des Geldes erfolgt dann über einen Dienst namens "S-Money", der zur Bank-Gruppe gehört. Derartigen Entwicklungen gehört die Zukunft unseres operativen Geldsystems, das ist meine Überzeugung.

Kryptographische Schlüssel werden die Geldfunktion in der Zukunft übernehmen

Die derzeitigen Entwicklungen im Bereich der digitalen Währungen sind für mich vergleichbar mit den Anfängen des Internets. Aktuell werden die Grundlagen gelegt für das „Internet des Geldes" in der Zukunft. Auch im deutschsprachigen Raum entstehen immer mehr Handelsplattformen für virtuelle Währungen. Auf diesen Marktplätzen können Sie die wichtigsten Kryptowährungen handeln oder gegen konventionelle Währungen wie den Euro tauschen.

Für mein Magazin Kapitalschutz vertraulich habe ich vor kurzem eine Recherche und Analyse erstellt mit dem Titel „Virtuelle Währungen: Kryptographische Schlüssel werden das Münz- und Papiergeld in der Zukunft sein". Dafür habe ich die wichtigsten und empfehlenswertesten Handelsplattformen und auf kryptograpischen Schlüsseln basierenden Währungen für meine Leser von Kapitalschutz vertraulich recherchiert und analysiert. Nutzen Sie bei Interesse die Möglichkeit eines Probeabos von Kapitalschutz vertraulich!

Herzliche Grüße

Markus Miller

Chefanalyst

Kapitalschutz vertraulich

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Quelle: http://www.investor-verlag.de

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