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02.10.15 Flüchtlingskrise - Stürzt die Bundeskanzlerin?

Ja, in diesen Schicksalstagen im Umbruchsjahr 2015 gilt es bis auf weiteres, hellwach von der Seitenlinie das böse Treiben zu beobachten. Das gilt nicht nur für die Finanzmärkte. Es ist in diesen Tagen unerlässlich, das politische Geschehen rund um die Asyl-Krise genau im Blick zu behalten.

270.000 bis 280.000 Flüchtlinge allein im September

Und da wären wir wieder beim Thema "Flucht + Asyl". Wahnsinn, was da momentan "geboten" wird. Der Innenminister des Freistaats Bayern, Herr Herrmann, gab im Rahmen einer Plenarsitzung im Landtag in München bekannt, dass allein im Monat September 2015 zwischen 270.000 und 280.000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen seien. Also, in einem Monat kamen mehr Flüchtlinge an als im kompletten Jahr 2014. Wahnsinn. Fakt ist auch, dass das südlichste Bundesland, Bayern, von der Migrationswelle extrem betroffen ist.

Notmaßnahmen im Visier

Der Ministerpräsident, Herr Seehofer spricht ja schon seit Tagen von Notmaßnahmen, die möglicherweise zeitnah ergriffen werden müssten. Er wollte aber zu konkreten Überlegungen nichts sagen. Er sprach aber von "Notmaßnahmen", die Bayern aus eigener Kraft ergreifen könne. Was genau möglich sei, werde noch geprüft. Weitere Schritte wolle das Kabinett in einer Sondersitzung am 9. Oktober beschließen.

Oh, Notmaßnahmen aus eigener Kraft - da mag manch einer denken, dass insofern schon das Thema "Sezession" Bayerns eine Rolle spielen könnte. Zwar noch nicht akut, aber vielleicht dann doch später.

Stürzt Frau Merkel?

Auffällig ist auch, dass kaum ein Tag vergeht, an dem kein verbaler Schuss in Richtung Berlin, in Richtung Bundeskanzlerin aus Bayern kommt. Und hier nimmt anscheinend Herr Seehofer auch kein Blatt mehr vor den Mund. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll er während einer Telefonschalte der CSU-Spitze gesagt haben, dass die Kanzlerin sich nach seiner Überzeugung für eine Vision eines anderen Deutschlands entschieden hätte. Während einer Sitzung des Kabinetts soll Seehofer zudem davon gesprochen haben, Flüchtlinge in Bussen nach Berlin vor den Reichstag zu fahren. Den Spiegel-Online Bericht wollte die zuständige Staatskanzlei in München nicht kommentieren. Kurzum, der Druck auf die Kanzlerin wird immer stärker. Er scheint so stark zu sein, dass mittlerweile Gerüchte herumgeistern dass Unionspolitiker wie Jens Spahn und Thomas de Maizière die Ablösung der Kanzlerin betreiben würden. Wohl gemerkt, es handelt sich um Gerüchte. Dennoch bleibt festzuhalten, dass in diesen Tagen des Umbruchs nichts mehr auszuschließen ist.

Es ist also auch nicht auszuschließen, dass Frau Merkel in den kommenden Tagen verbal massiv zurückrudern wird und der deutschen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit gesteht:

"Wir schaffen es definitiv nicht, jeden Monat 280.000 Flüchtlinge aufzunehmen."

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.investor-verlag.de

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