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Philharmoniker Depot

19.03.15 Karten neu gemischt

An den ersten drei Tagen saugte die Europäische Notenbank rund zehn Milliarden Euro im Rahmen ihres QE-Programms vom Markt. Für die Preise von Rohstoffen wie Kupfer, Nickel und vor allem Silber und Gold bietet dies Unterstützung.

Das Anleihen-Aufkauf-Programm der EZB ist angelaufen. Die einzelnen nationalen Notenbanken der Eurogruppe haben an den ersten drei Tagen für 9,8 Milliarden Euro aufgekauft. Das Ergebnis: sinkende Zinsen. Damit will die Notenbank die Geschäftsbanken dazu bringen günstig an die Industrie Geld auszuleihen. Gelingt der Plan nur ansatzweise so gut wie in Großbritannien und den USA zuvor, dann sollte die Euroland-Konjunktur so richtig anspringen.

Für Unternehmen wie Balmoral Resources (ISIN: CA05874M1032) und Endeavour Silver (ISIN: CA29258Y1034) kann dies nur gut sein. Denn wachsen die Volkswirtschaften der Eurozone kräftig, werden mehr Rohstoffe wie Kupfer, Nickel und Zink verbraucht. Das bringt Balmoral ins Spiel. Denn der kanadische Konzern besitzt aussichtsreiche Industrierohstoff-Projekte. So zum Beispiel das Grasset-Gebiet in der kanadischen Provinz Quebec. Dort ergaben Bohrungen jüngst hervorragende Ergebnisse an Nickel- und Kupfer-Vorkommen. Zudem wurden Platin und Palladium gefunden. Anziehende Nickel- und Kupfer-Preise dürften das Erschließen dieser Liegenschaft deutlich einfacher machen.

Auch Endeavour Silver produziert Industrierohstoffe wie Zink und Blei. Jedoch sind dies für den Silberproduzenten nur Beiprodukte. Das Hauptaugenmerk liegt bei Endeavour auf Silber und als wichtigstes Beiprodukt Gold. Und Edelmetalle werden über kurz oder lang auch von den EZB-Käufen profitieren. Denn die Geldschwemme löst nicht nur die Konjunkturbremse. Die Geldschwemme steigt auch auf das Gaspedal bei der Inflation. Diese Geldentwertung wird als erstes bei den Edelmetallen und anderen Rohstoffpreisen sichtbar werden. Bereits produzierende Edelmetall-Konzerne wie Endeavour Silver sollten davon mit Hebel profitieren. Für risikoscheue Anleger sei jedoch auch gesagt, dass gerade dieser Hebel Rohstoff-Unternehmen mit einem erhöhten Risiko ausstatten.

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Quelle: Ingrid Heinritzi, Freie Wirtschaftsjournalistin

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