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Silber als Rohstoff

Silber wird gediegen in der Natur gefunden

Reines (gediegenes) Silber kommt noch seltener als Gold in der Natur vor. Häufig entsteht es in hydrothermalen Gängen, wo es aus heißen Lösungen auskristallisiert ist und nicht selten Beimengungen von Gold oder Quecksilber enthält. Das strahlendweiße Metall kristallisiert im kubischen Kristallsystem und hat einen metallischen Glanz. Frisch abgeschiedenes Silber reflektiert weit über 99,5 % des sichtbaren Lichtes und stellt somit das "weißeste" aller Gebrauchsmetalle dar. Argentit Ag2S ist das wichtigste Silbererz.


Es besteht zu 87% aus Silber. Die Oberfläche des Silbers ist meist durch Oxide und Sulfide braun bis violettschwarz gefärbt, Strichfarbe ist ein gräuliches Weiß. Mit abnehmender Korngröße wird die Farbe immer dunkler und ist bei fotographisch fein verteilten Silberkristallen schwarz. Das Feinmetall ist ein hervorragender Leiter für Elektrizität und Wärme. Mit einer Härte von 2,5 bis 3 ist Silber zudem ein sehr weiches Metall, nur wenig härter als Feingold und etwas weicher als Kupfer: Ein Gramm lässt sich zu einem zwei Kilometer langen Faden ziehen. Poliertes Silber zeigt die höchsten Licht - Reflexionseigenschaften aller Metalle und wird daher auch zur Herstellung von Spiegeln benutzt. Gediegenes Silber tritt meist in Form von Körnern oder als drahtig verästeltes Geflecht in Hydrothermaladern auf. Das meiste Silber wird aber aus Silbererzen, die oft zusammen mit Blei-, Kupfer- und Zinkerzen als Sulfide oder Oxide vorkommen, gewonnen. Bei der Gewinnung von Silber wird Natriumcyanid eingesetzt, das zur Bildung von silberhaltigen Komplexen führt, die in einer nachfolgenden Elektrolyse (Möbiusverfahren) zum reinen Silber führen. Beträchtliche Silbermengen fallen auch bei der Raffination der Massenmetalle Kupfer, Blei und Zink an, deren Gewinnung so auch Einfluss auf das Silberangebot der Weltmärkte hat.

Silber fällt auch als Beimetall bei der Gewinnung anderer Edelmetall an. In den letzten Jahren lag die Minenproduktion von Silber bei etwas mehr als 20 000 Tonnen. 50 Prozent der Minenproduktion stammt dabei aus Amerika, insbesondere aus Peru, Mexiko, Chile, USA und Kanada. Wichtige Förderländer sind auch China,

Australien, Polen und Russland. Durch Recycling, etwa durch das Einschmelzen von Schmuck, Silberwaren und Münzen werden knapp 6000 Tonnen gewonnen. Um die Nachfrage von mehr als 27 000 Tonnen decken zu können, wird das Angebot durch Regierungsverkäufe beziehungsweise den Abbau anderer Lagerbestände erhöht. Die Silbernachfrage hat sich seit den 50er-Jahren mehr als verfünffacht. Die Hälfte der Nachfrage entfällt auf die Industrie, etwas mehr als ein Viertel auf Schmuck und Silberwaren, knapp ein Fünftel auf den Bereich Fotografie und ein Zwanzigstel auf Münzen und Silberbarren.


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