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Philharmoniker Depot

15.09.18 Technische Analyse zu Gold – Kurzfristig so bullisch wie zuletzt vor 17 Jahren

Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)... Die aktuellen, wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten, Daten für Gold notieren im extrem bullischen Bereich. Dies lässt Raum für einen weiteren Preisanstieg in den kommenden Monaten. Die Netto-Shortposition der Big 4 blieb zur Vorwoche unverändert bei 14 Tagen der Weltproduktion und die der Big 8 reduzierte sich von 25 auf 22 Tage. Der CoT-Index stieg um 2 Punkte auf 100 Punkte, während der Preis um 10$ fiel. Dies zeigt eine relative Stärke, da die Produzenten nun erstmals seit 2001 eine Netto-Longposition von 6,5 Tsd. Kontrakten halten und zur Vorwoche 14 Tsd. Kontrakte netto hinzugefügt haben. Eine Manipulation sahen wir nicht über den Terminmarkt. Der CoT-Report ist auf dem besten Niveau der letzten 17 Jahre. Das ist das perfekte Setup für einen Kauf nach einem charttechnischen Signal.

Der Terminmarkt für Gold sah seit 2001 nicht mehr so eine bärische Spekulation auf einen fallenden Goldpreis.

Die einfache Darstellung zeigt, dass sich die Positionierung im grünen bullischen Bereich befindet.

Chartanalyse zu Gold in US-Dollar


An der Unterstützung bei 1.200$ haben sich die Terminmarktdaten noch einmal verbessert, was auf eine relative Stärke hindeutet. Noch nie gab es eine derartige Übertreibung am Terminmarkt, weshalb das Setup für einen Short-Squeeze am Terminmarkt mit schnell steigenden Preisen perfekt ist. Das CRV für einen kurzfristigen Anstieg ist weiterhin bei 6:1 und sehr gut. Sobald der Preis über den letzten Widerstand bei 1.215$ ansteigen kann, dürfte Momentum in den Goldpreisanstieg kommen. Unter 1.190$ muss man das Risiko managen. Das Kaufsignal, das mit dem Bruch des Abwärtstrends erzeugt wurde, bleibt intakt, solange Gold über 1.190$ notiert.

Palladium hatte bereits vor vier Wochen den Abwärtstrend überwunden und konnte 17% zulegen, während Silber und Platin noch in ihren Abwärtstrends gefangen sind und bisher kein Signal gaben. Platin steht jedoch unmittelbar davor über den Abwärtstrend zu springen, was ein charttechnisches Kaufsignal für die Spekulanten wäre. Diese werden jedoch folgen, sobald der Goldpreis über 1.215$ ansteigen konnte. Alle vier Edelmetalle sollten dann gleichzeitig in den kommenden Wochen deutlich ansteigen können.

Wir erwarten in den kommenden Wochen einen Anstieg des Goldpreises auf bis zu 1.300$. Sollten exogene Faktoren, wie kriegerische Aktivitäten in Syrien, hinzukommen, sind noch höhere Preise möglich.

Gold steht unmittelbar davor, den letzten Widerstand bei 1.215$ zu überwinden.

Chartanalyse zu Gold in Euro


In Euro konnte der Goldpreis aufgrund eines kurzzeitig wieder stärkeren Euros, noch kein Kaufsignal erzeugen. Dieses charttechnisches Signal wird jedoch mit einem Anstieg über 1.040€ je Feinunze erzeugt, was mit einem Anstieg über 1.215$ einhergehen sollte. Gold wird wahrscheinlich in den kommenden Wochen auf 1.100€ je Feinunze ansteigen. Sollte der Euro wieder zur Schwäche neigen, dann sind sogar noch deutlich höhere Preise möglich.

Langfristig wird der Goldpreis aufgrund der lockeren Geldpolitik der EZB letztlich nur weiter ansteigen können. Gold wird ebenso wie in der Türkei, Brasilien oder Argentinien der einzig sichere Hafen gegen die katastrophale Geldpolitik der Notenbank sein.

Gold muss als nächstes über den Widerstand bei 1.040€ ansteigen, um ein charttechnisches Kaufsignal zu erzeugen.

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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