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Philharmoniker Depot

15.04.15 Klondex mit Goldproduktion im 1. Quartal klar auf Kurs

Auf dem Weg zu diesem erfreulichen Ergebnis wurden auf beiden Liegenschaften insgesamt 55.191 Tonnen Erz abgebaut und letztlich sogar 57.664 Tonnen in der zur ‚Midas‘-Mine gehörenden Laugungsanlage verarbeitet.

Der im US-Bundesstaat Nevada aktive kanadische Goldproduzent Klondex Mines (ISIN: CA4986961031 / TSX: KDX - http://bit.ly/1EOZJVg -) hat nach dem 1. Quartal sein für dieses Jahr angestrebtes Produktionsziel von 120.000 bis 125.000 Unzen Goldäquivalent weiterhin fest im Visier: Exakt 27.225 Unzen Gold sowie 354.455 Unzen Silber - also insgesamt 32.542 Unzen Goldäquivalent - konnte die in Vancouver / British Columbia beheimatete Edelmetallgesellschaft in den ersten 3 Monaten des laufenden Jahres aus der von ihr betriebenen 'Midas'-Mine und dem rund 160 km davon entfernten 'Fire Creek'-Projekt gewinnen. Damit übertraf man u.a. die Prognose des zuständigen Analysten der Royal Bank of Canada (RBC), der lediglich mit rund 27.800 Unzen Goldäquivalent gerechnet hatte.

Auf dem Weg zu diesem erfreulichen Ergebnis wurden auf beiden Liegenschaften insgesamt 55.191 Tonnen Erz abgebaut und letztlich sogar 57.664 Tonnen in der zur 'Midas'-Mine gehörenden Laugungsanlage verarbeitet. Die Produktion fiel damit auch deutlich höher aus als im Vorjahresquartal, was vor dem Hintergrund des damals verkürzten Produktionszeitraums - der 'Midas'-Komplex wurde schließlich erst Mitte Februar 2014 übernommen - allerdings auch nicht wirklich überrascht. Aber selbst im Verhältnis zum Schlussquartal 2014, als man schon 30.460 Unzen Goldäquivalent fördert konnte, lag das Unternehmen mit seiner aktuellen Produktionsleistung vorn.

Bei den Edelmetallverkäufen blieb man hingegen ein wenig hinter den Ergebnissen den Vorquartals zurück. Zwar steigerte man den Goldabsatz um 3 % auf 27.135 Unzen, dafür gingen die Silberverkäufe um 24 % auf 304.557 Unzen zurück, so dass letztlich 31.703 Unzen Goldäquivalent an Verkäufen zu Buche standen. Im Schlussquartal 2014 waren es mit 32.617 Unzen Goldäquivalent noch knapp 3 % mehr gewesen.

Q1/2015

Q4/2014

Q1/2014*

Abgebautes Erz

55.191 t

48.950 t

22.370 t

Verarbeitetes Erz

57.664 t

49.327 t

21.727 t

Goldgehalt

0,502 Uz/t

0,471 Uz/t

0,541 Uz/t

Silbergehalt

6,776 Uz/t

11,05 Uz/t

7,730 Uz/t

Gewonnenes Gold

27.225 Uz

22.262 Uz

13.545 Uz

Gewonnenes Silber

354.455 Uz

517.761 Uz

158.372 Uz

Goldäquivalent**

(gewonnen)

32.542 Uz

30.460 Uz

16.052 Uz

Verkauftes Gold

27.135 Uz

26.272 Uz

3.369 Uz

Verkauftes Silber

304.557 Uz

400.706 Uz

58.053 Uz

Goldäquivalent**

(verkauft)

31.703 Uz

32.617 Uz

4.288 Uz

* Übernahme des 'Midas'-Komplexes zum 11.02.2014

** Goldäquivalent-Verhältnis: 66,67:1 (2015) / 63,16:1 (2014)

Dennoch zeigte sich Klondex-Präsident und CEO Paul Huet sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mitarbeiter: "Ich bin stolz auf unsere Mannschaft und deren Resultate, vor allem aber auf deren Sicherheit", so Huet. Man werde weiterhin sicheren Bergbau praktizieren, die Erzverdünnung minimieren und verschiedene Abbauverfahren testen. Die zuletzt sowohl für das 'Fire Creek'-Projekt als auch für die 'Midas'-Mine vorgelegten Reserven- und Abbaupläne hätten zudem gezeigt, dass beide Betriebe robust und gegenüber der Edelmetallpreisentwicklung flexibel seien. Weitere Bohrprogramme seien bereits auf beiden Liegenschaften im Gange und hätten die Erstellung von 5-Jahres-Abbauplänen für die Projekte zum Ziel.

Klondex will in diesem Jahr insgesamt rund 102.000 Unzen Gold und etwa 1,2 Mio. Unzen Silber fördern, wobei die reinen Förderkosten bei 550,- bis 600,- USD pro Unze Goldäquivalent und die Gesamtproduktionskosten ('all-in sustaining costs') zwischen 800,- und 850,- USD pro Unze liegen sollen.

Die Präsentation seiner Finanzzahlen für das 1. Quartal hat das Unternehmen für die Woche ab dem 11. Mai 2015 angekündigt. Schon gestern erreichte die Klondex-Aktie an der Torontoer Börse ein neues 52-Wochen-Hoch. Mit 2,84 CAD notierte der Wert dabei so hoch wie seit Ende 2011 nicht mehr - eine Entwicklung, auf die viele Branchenkonkurrenten derzeit neidisch sein dürften.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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Quelle: http://www.js-research.de

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