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Philharmoniker Depot

Edelmetallnews 2019

Es gibt einen neuen Rekord bei Gold und Silber – allerdings können sich Edelmetallanleger davon wenig kaufen. Wir sprechen von der Gold-Silber-Ratio. Die notiert aktuell so hoch wie seit Anfang der 1990er Jahre. Aktuell notiert die Ratio bei über 88. Das bedeutet nichts anderes, als dass man 88 Unzen Silber benötigt, um eine Unze Gold zu kaufen. Die Ratio wird aber noch anders gedeutet.

Silber-Bugs sind davon überzeugt, dass eine hohe Gold-Silber-Ratio bedeutet, dass Silber eklatant unterbewertet ist. Und daraus soll dann eine entsprechende Rallye bei Silber resultieren. Zunächst: Die Gold-Silber-Ratio ist sicherlich kein Timingindikator in dem Sinne, dass man mit der Ratio eine Trendwende bestimmen könnte. Zudem ist es auch nicht so, dass im Anschluss eine hohe Ratio nur Silber gestiegen ist. In der Regel ist auch der Goldpreis gestiegen, nur Silber eben stärker als Gold. Mit anderen Worten: Die konsequentere Interpretation einer hohen Gold-Silber-Ratio wäre sicherlich die, dass die Edelmetalle Gold und Silber zu günstig sind.

Aktuell ist die Gold-Silber-Ratio höher als im Dezember 2015. Damals begann der letzte große Lauf der Edelmetalle und auch der Edelmetallaktien. Das muss allerdings nicht bedeuten, dass Gold und Silber sofort vor einer ähnlichen Bewegung stehen. Die Lage spitzt sich allerdings deutlich zu. Früher oder später wird die Gold-Silber-Ratio sich wieder normalisieren – und das geschieht meist mit einem Anstieg beider Edelmetalle. Silber sollte aber in der Tat den Goldpreis in dieser Bewegung outperformen.

Quelle: Denver Gold Group

Natürlich – und das sollten Anleger im Hinterkopf behalten – könnte die Ratio auch abgebaut werden, indem Gold verliert während sich Silber weitestgehend konstant hält. Das hat es allerdings in der jüngeren Vergangenheit praktisch nicht gegeben. Daher ist es wahrscheinlicher, dass sich die Ratio im Zuge eines Anstiegs der Edelmetalle wieder abbaut.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.deraktionaer.de

Überangebot in der vergangenen Woche... Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)... Die Netto-Shortposition der Big 4 reduzierte sich von 16 auf 15 Tage der Weltproduktion und die der Big 8 erhöhte sich von 33 auf 35 Tage. Zur Vorwoche stieg der Preis um 11,8 $ und die Spekulanten setzten netto 40 Tsd. Kontrakte auf einen steigenden Preis. Dabei fiel der CoT-Index um 11 Punkte auf 55. Die Preisveränderung zeigt in dieser Woche extreme relative Schwäche und bereits in den beiden Vorwochen konnten wir leichte Schwäche erkennen.

Über den Terminmarkt konnten wir jedoch keine Manipulation entdecken, wie sonst in der Vergangenheit. Dennoch kam massives Angebot auf den Markt und die Bullen wurden beim Ausbruch aus dem Abwärtstrend massiv ausgebremst. Zum Vormonat zeigen die Daten lediglich eine leichte Schwäche. Mit 55 Punkten im CoT-Index ist der Terminmarkt nicht bereinigt und Gold hätte weiteres Potenzial bis mind. 1.240 $ nach unten. Es ist zu früh für Käufe.

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Der Terminmarkt zeigte sich zum 4. Mai schwach und die kurzfristige Lage am Goldmarkt verschlechterte sich.

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Die einfache Darstellung zeigt, dass sich die Spekulation im neutralen gelben Bereich befindet.

Gold in USD: False Break am Abwärtstrend

Nach dem Ausbruch aus dem Abwärtstrend am vergangenen Montag bestätigte sich der Optimismus der Bullen nicht. Diese mussten sich geschlagen geben und die Bären „prügelten“ sie zurück in den Abwärtstrend. Wie der CoT-Report zeigt, haben die Bullen viel eingesetzt, um diesen Kampf zu gewinnen, was nun die Fortsetzung der Korrektur sehr wahrscheinlich macht. Bei diesem kurzzeitigen Anstieg wäre eine Manipulation über den Terminmarkt zu vermuten gewesen, doch fanden wir diesmal in den CoT-Daten keine Bestätigung dafür, obwohl diese dies zum Stichpunkt Dienstag eigentlich hätten zeigen müssen. Wir wundern uns und finden keine Erklärung dafür. Das allein Verkäufe über London den Ausbruch kurzfristig eingehegt haben, ist unserer Erfahrung nach eher unwahrscheinlich.

Egal woher das Angebot kam, es war so hoch, dass Gold auf dem Vor-Ausbruchsniveau steht und der Terminmarkt schlechter ist als davor. Die Rückkehr in den Abwärtstrend dürfte daher auch Bestand haben und der Preis droht noch einmal weiter auf 1.240 $ abzurutschen. Bereinigt sich der Markt bis dahin von der bullischen Spekulation, so würde sich dann dort ein antizyklisches Kaufniveau bieten.

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Der Ausbruch aus dem Abwärtstrend wurde nicht bestätigt und der Rückfall in den Abwärtstrend deutet auf eine Fortsetzung der Korrektur hin.

Gold in Euro: Konsolidierung auf hohem Niveau

In Euro gerechnet korrigiert der Goldpreis auf hohem Niveau von aktuell 1.145 € je Feinunze, was 120 € über dem Tief von letztem September liegt. Da sich der Euro mit einem Wechselkurs von 1,115 $ sehr schwach entwickelte, bleibt der Goldpreis stark und konsolidiert auf hohem Niveau den vorherigen Anstieg.

Kurzfristig könnte der Goldpreis noch einmal unter Druck kommen, wobei die Unterstützung bei 1.100 € je Feinunze einen Boden bieten dürfte. Es besteht die Möglichkeit, dass der Euro in den kommenden Wochen weiter abrutschen wird, weshalb in diesem Fall der Preis schnell wieder auf 1.160 € ansteigen könnte. Investoren im Euroraum sind aufgrund der anhaltenden Schwäche der Gemeinschaftswährung gezwungen ihr Vermögen zu diversifizieren und auch in Gold zu investieren.

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Der Goldpreis in Euro hält sich bisher auf einem relativ hohen Preisniveau.

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

Steht das Ende des US-Dollars bevor? Wird sich Gold über Nacht im Preis Vervielfachen? Wird der physische Markt von einem Tag auf den anderen die Dominanz des Terminhandles brechen? Es gibt viele Theorien, die im Internet kursieren. Viele Theorien, die einen steilen Anstieg des Goldpreises von heute auf morgen in Aussicht stellen. Und die viele dieser Theorien klingen sogar erstaunlich logisch. Nur nutzen sie dem Anleger nichts.

Aktuell geht es wieder einmal um die Gold-Käufe der Zentralbanken. Diese sind im ersten Quartal 2019 auf ein neues Sechs-Jahreshoch gesprungen. Und wenn die Zentralbanken hohe Mengen Gold kaufen, dann müsse doch etwas dahinter stecken – so die Meinung einiger „Analysten“. Also müsse man es nur den Zentralbanken gleich tun. Diese wüssten schließlich was sie tun. Oder anders ausgedrückt: Die Zentralbanken wissen sicher mehr als wir Anleger und kaufen deshalb mit Blick auf ein apokalyptisches Ereignis Gold.

Das Brown-Tief lässt grüßen

Nun, lassen Sie sich gesagt sein: Die Zentralbanken sind ein schlechter Ratgeber in Sachen Goldkauf. Unvergessen und in die Geschichtsbücher eingegangen ist das sogenannte Brown-Tief. Ende der 1990er Jahre verkauft Gordon Brown 395 Tonnen des Goldschatzes der Briten. Nur um anschließend zusehen zu müssen, wie sich der Goldpreis von unter 300 Dollar auf bis 1.900 Dollar binnen weniger Jahre vervielfachte. Wusste Gordon Brown also mehr als die üblichen Anleger? Oder war es vielmehr so, dass sich Brown von der allgemeinen Depression bezüglich Gold anstecken ließ?

Aktuell kaufen Notenbanken aus verschiedenen Gründen Gold – Russland will sich tatsächlich unabhängiger vom US-Dollar machen, da die Sanktionen der USA der letzten Jahre tiefe Spuren hinterlassen haben. China wird im Handelsstreit mit den USA sicherlich auch kein großer Freund des Dollars werden und ist ohnehin damit beschäftigt, Rohstoffe zu horten. Ich denke nicht, dass ein Großereignis bevorsteht und den Goldpreis über Nacht nach oben treiben wird.

Dennoch bin ich überzeugt, dass Gold in den nächsten Jahren steigen wird. Aber statt seine Hoffnung in irgendein nebulöses Ereignis zu setzen, das den Goldpreis über Nacht explodieren lässt, ist die Konzentration auf den Chart weitaus zielführender. Gold muss über den 1.320-Dollar-Bereich ausbrechen, um das Bild für die Bullen freundlicher zu gestalten. Freilich, diese Erkenntnis ist nicht so spannend wie manch eine Verschwörungstheorie. Doch für Anleger dürfte sie um einiges wichtiger sein.

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Quelle: http://www.deraktionaer.de

Der Handelsstreit zwischen China und den USA eskaliert. Und während die Standardaktien gestern den schlechtesten Tag seit Januar verbuchen mussten, feierte der Goldpreis ein Comeback. Das Edelmetall konnte sich gestern deutlich von seinen Tiefständen lösen und notiert nun wieder im Bereich von 1.300 Dollar. Während Silber noch schwach war, konnten die Minenaktien im Tagesverlauf ebenfalls deutlich an Stärke gewinnen.

Fundamental waren es die Sorgen um eine Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China, die dem Goldpreis auf die Sprünge halfen. Stichwort: Flucht in den sicheren Hafen. Charttechnisch war eine größere Bewegung überfällig, nachdem der Goldpreis praktisch vier Wochen unverändert im Unterstützungsbereich zwischen 1.280 und 1.273 Dollar gelegen hat. Gestern sendeten die Bullen ein klares Signal: Wir leben noch. Entscheidend wird jetzt natürlich, dass der Goldpreis die Marke von 1.320 Dollar nach oben überwindet. Dazu wird sicher früher oder später Unterstützung von Seiten des Silberpreises von Nöten sein.

Silber notierte gestern praktisch unverändert. Der kleine Bruder von Gold befindet sich aktuell in einem Spannungsverhältnis. Einerseits sollte Silber als Edelmetall von den Spannungen zwischen den USA und China profitieren, die Investmentnachfrage sollte eigentlich anziehen. Andererseits ist Silber zur Hälfte auch Industriemetall. Und die Industriemetalle knickten gestern ein, da die Angst umgeht, die Nachfrage aus China könnte für Industriemetalle im Zuge des Handelsstreits nachlassen. Und China ist der mit Abstand größte Nachfrager auf dem Markt für Industriemetalle. Insofern dürfte eine Entspannung im Handelsstreit dem Silberpreis tendenziell eher zuträglich sein.

Kurzum: Die Bullen sendeten bei Gold gestern ein starkes Statement. Erfreulich war sicherlich auch, dass die Minen ebenfalls Stärke gezeigt haben. Doch wichtig wird nun, dass die Stärke anhält und Gold die Marke von 1.320 Dollar überwinden kann. Damit würde Gold nicht nur auf der kurzen Zeitebene, sondern auch auf der mittleren Zeitebene wieder deutlich bullisher aussehen. Langfristig bleibt natürlich die Widerstandszone zwischen 1.366 und 1.375 Dollar das Ziel.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.deraktionaer.de

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