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Philharmoniker Depot

Edelmetallnews 2019

Der Goldpreis pendelt weiter mehr oder weniger orientierungslos um die Marke von 1.500 Dollar. Auch Silber kämpft mit einer runden Zahl: der 17 Dollar. „Impulse bekommen wir voraussichtlich um 16 Uhr, dann wird Fed-Chef Powell in Jackson Hole sprechen“, sagt Markus Bußler. Das sollte den Goldpreis und auch die Standardaktien bewegen.

Es gehe dabei vor allem darum, ob und wie stark die Zinsen in den kommenden Wochen und Monaten fallen werden. US-Präsident Donald Trump habe die Fed bereits deutlich unter Druck gesetzt und forderte via Twitter bereits Zinssenkungen von mindestens einem Prozentpunkt. „Powell hat sich dem Druck bislang geschickt entzogen, ob er das aber auf längere Sicht tun kann, darf bezweifelt werden“, sagt Markus Bußler. Insgesamt baue sich ein spannendes Umfeld für Gold auf. Dennoch tue die Verschnaufpause dem Goldpreis ganz gut. Das Edelmetall ist zuletzt heiß gelaufen.

Im Rahmend er Einzelaktien geht es dieses Mal ziemlich politisch zur Sache. Barrick Gold hat Probleme in Papua-Neuguinea. Die Regierung will einen höheren Anteil an der Porgera Gold Mine, die Barrick Gold gemeinsam mit dem chinesischen Konzern Zijin Mining betreibt. Der neue Regierungschef will offensichtlich, dass 30 Prozent des in Papua-Neuguinea gewonnen Goldes auch wirklich im Land bleiben. Wie das allerdings genau aussehen soll, darüber schweigt man sich noch aus. Das Ganze traf auch K92 Mining. Der Konzern hat seine Mine in Papua-Neuguinea. Zwar bekräftigte der Konzern, dass er aktuell nicht davon betroffen sei. Doch da war der Schaden im Chart bereits angerichtet. Außerdem geht es um Kirkland Lake Gold. Der Konzern scheint einen riesigen Distrikt konsolidieren zu wollen. Dabei könnten einige Konzerne ins Visier von Kirkland Lake Gold geraten. Welche das sind, erfahren Sie in dem Video, das Sie gleich hier ansehen können.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: DerAktionaer.de

Der Goldpreis nimmt sich eine Verschnaufpause und rutscht im frühen europäischen Handel zeitweise unter die Marke von 1.500 Dollar. Die wieder etwas festeren Aktienmärkte sorgen dafür, dass einige Anleger den Sicheren Hafen Gold den Rücken kehren. Doch von einem Trend kann noch nicht gesprochen werden. Derweile meldet sich die Deutsche Bank zu Wort und hebt die Goldpreisprognose an.

Für die kommenden eineinhalb Jahre rechnet das Bankhaus jetzt mit einem Goldpreis von 1.575 Dollar – die Experten sehen sogar Szenarien, in denen der Goldpreis bis in den Bereich von 1,700 Dollar steigen könnte. Die Deutsche Bank hob auch gleich noch die drei unternehmen hervor, die man nach Ansicht der Analysten kaufen sollte. Das wäre zum einen Barrick Gold. Die Analysten sehen die Integration von Randgold Resources weitestgehend als abgeschlossen an und sehen weitere Kostensenkungsmöglichkeiten. Dazu sollte es Rückenwind durch die Verkäufe von Assets geben. Zudem sehen die Experten Chancen bei Pan American Silver. Pan American könnte beispielsweise die Escobal-Mine wieder in Produktion bringen, was sich als zusätzlicher Kurstreiber herausstellen sollte. Der dritte Empfehlungstitel der Deutschen Bank ist Wheaton Precious Metals. Allerdings bietet das Kursziel von 29 Dollar hier nicht mehr allzu viel Spielraum nach oben.

Auch wenn wir grundsätzlich an den Empfehlungen der Deutschen Bank wenig auszusetzen haben, kommen sie doch zu einem unglücklichen Zeitpunkt. Die meisten Aktien haben bereits 50 Prozent und mehr zugelegt. Zudem mehren sich die Zeichen, dass Gold jetzt gerade etwas durchatmen will. Anleger sind gut beraten, zum jetzigen Zeitpunkt gestaffelt einzusteigen und nicht alles auf eine solche Empfehlung hin zu investieren. DER AKTIONÄR geht nach einer Konsolidierungphase von einer Jahresendrallye beziehungsweise Jahresauftaktrallye bei Gold und Silber aus.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: DerAktionaer.de

Gold mit Anstieg über 200 $ in zwei Monaten!... Bisher nur einmal extrem in der Geschichte... Positionierung der spekulativen Anleger (Commitments of Traders)... Die Netto-Shortposition der Big 4 erhöhte sich von 33 auf 41 Tage der Weltproduktion und die der Big 8 verringerte sich von 51 auf 61 Tage. Der Preisanstieg von 55 $ erfolgte zu einem guten Teil durch ETF-Käufe und somit physische Nachfrage, sodass der Ausbau der Spekulation am Terminmarkt relativ gering für einen Preisanstieg dieser Größe war. Der CoT-Index fiel auf 2 Punkte und ist damit extrem im Verkaufsbereich. Nur nach den politischen Ereignissen des Brexits und Trumps Wahl zum Präsidenten gab es eine ähnliche Flucht in den Goldmarkt. Eine Manipulation gab es, doch vermutlich erst in der Nähe des Widerstands bei 1.500 $. Insgesamt ist das Sentiment so bullisch wie nur sehr selten in der Geschichte, sodass eine schnelle starke Korrektur des Preisanstiegs nun jederzeit möglich ist. Aktuell reichen schon stagnierende Preise, um bei den kurzfristigen Tradern Gewinnmitnahmen auszulösen.

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Nur selten in der Geschichte waren die Spekulanten so einseitig für weiter steigende Preise positioniert.

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Die einfache Darstellung zeigt, dass sich die Position der Spekulanten nun im deutlich roten Bereich befindet.

Gold in USD: Anstieg um 200 $ binnen zwei Monaten

Dank Trumps Zöllen haben die Märkte ihre Erwartung zur weiteren Geldpolitik der Fed vom einen auf den anderen Tag geändert und erwarten nun mindestens drei Zinssenkungen für dieses Jahr. Die Renditen sind eingebrochen und auch der Crash am Aktienmarkt befeuerte noch einmal den Anstieg des Goldpreises.

Der mittelfristige Aufwärtstrend ist immer noch intakt und es gab seit der Fed-Sitzung vor anderthalb Wochen keine Chance mehr für einen prozyklischen Short. Antizyklisch bietet der Bereich um 1.508 $ die Chance einen Hedge zu platzieren, mit einem engen Stop Loss bei 1.511 $. Stopps sind unsere besten Freunde, insbesondere in diesen politisch volatilen Märkten. Ein kurzfristiger Aufwärtstrend wurde am Freitag gebrochen und jetzt kommt es darauf an, ob die Bullen das Handtuch werfen und die Bären das Ruder übernehmen können. Im Trading schielen wir nur auf charttechnische Setups zur kurzfristigen Gewinnmitnahme. Unter 1.487 $ könnten die Bullen nervös werden. Es herrscht akute „Long Drop“ Gefahr.

Sollte es zu einem letzten Sprung über den Widerstand bei 1.510 $ kommen, dann liegt der nächste Widerstand bei 1.550 $. Dieser ist jedoch ein starkes Brett, das nicht sofort überwunden werden kann. Dort dürfte ein potenzieller weiterer Anstieg sein mehrmonatiges Ende finden und mindestens eine Seitwärtskorrektur oder eine Korrektur über die Amplitude auslösen. Ein Rücksetzer in den kommenden Wochen würde die neue und finale Chance bieten, um ein allerletztes Mal so günstig Gold zu erwerben, bevor die neue Hausse weitergehen und nie wieder auf diese günstigen Preise zurückkommen wird.

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Der Goldpreis konnte bis auf 1.510 $ ansteigen.

Der Wochenchart zeigt schön die sechsjährige Bodenbildungsphase und den Ausbruch über den langfristigen Widerstand bei 1.350 $ in den letzten beiden Monaten. Dank exogener Faktoren konnte der Ausbruch gleich fast bis zum nächsten starken Widerstand bei 1.350 $ laufen. Jetzt könnte bis zu den US-Wahlen eine Streckfolter unter hoher Volatilität drohen. Allerspätestens nach dem Ende der US-Wahlen erwarten wir einen Ausbruch über 1.550 $ und einen relativ zügigen Anstieg auf neue Allzeithochs.

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Nächster Widerstandsbereich bei ca. 1.550 $ bereits fast erreicht.

Gold in Euro: Allzeithoch bereits in Greifweite

Anders als beim Goldpreis in US-Dollar, der erst kürzlich ausbrach, befindet sich der Goldpreis in Euro bereits seit Anfang 2014 in einem neuen Bullenmarkt. Seit damals konnte der Goldpreis bereits um 50 % ansteigen. Das Allzeithoch lag am Freitag im Tageshoch nur noch 37 € entfernt und damit zum Greifen nah. Nach dem starken Anstieg der letzten Monate und des letzten Jahres ist an diesem Allzeithoch nun mit einer Korrektur zu rechnen. Nach dieser Auskonsolidierung wird es letztlich zu neuen Allzeithochs und der Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends kommen.

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Gold in Euro war nur noch 37 € von seinem Allzeithoch entfernt.

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

Der Goldpreis durchschlug vergangene Handelswoche die Marke von 1.500 $, nachdem dieser in den letzten beiden Monaten um über 200 $ anstieg. Gold in Euro erreichte am Freitag, den 09.08.2019 ein Hoch von 1.349 € je Feinunze, was nur noch 37 € von einem neuen Allzeithoch entfernt lag. In 73 Ländern notiert das monetäre Edelmetall bereits auf einem Allzeithoch und zeigt, dass sich fundamental etwas verändert hat.

Ursache des Anstiegs sind viele exogene Faktoren, die in den vergangenen Wochen nacheinander die Märkte trafen. Die Einschätzung des Marktes zur Entwicklung der Weltwirtschaft sowie zur Geldpolitik änderte sich daraufhin schlagartig. Der primäre Treiber war der Handelskrieg gegen China und viele weitere Länder, was die Angst vor einer weltweiten Rezession schürte. Diese Befürchtung ist angesichts des aktuell längsten Konjunkturaufschwungs in der Geschichte folgerichtig und zwang die Notenbanken weltweit zu einer radikalen Änderung in der Geldpolitik. Mit dem Anstieg des Goldpreises haben die Märkte nun drei Zinssenkungen in den USA für dieses Jahr, sowie eine bevorstehende neue Runde quantitativer Lockerungen durch die Europäische Zentralbank eingepreist.

Der letztwöchige Anstieg wurde durch Trumps Ankündigung neuer Zölle gegen China ausgelöst, nachdem die US-Notenbank am Tag zuvor die Zinsen um nur 25 Basispunkte gesenkt hatte. Der US-Aktienmarkt crashte daraufhin um 8 % binnen sechs Handelstagen, was eine Flucht in Anleihen und Gold auslöste, wobei die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen auf 1,75 % fielen. Alle Staatsanleihen der Bundesrepublik rentieren erstmals in der Geschichte mit negativen Zinsen. Selbst bei einem 30-jährigen Kredit in Form einer Bundesanleihe an die Regierung, erhält man nach 30 Jahren nominal weniger zurück, als man ursprünglich verliehen hat.

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Der Goldpreis stieg durch die Änderung des makroökonomischen Umfeldes noch einmal deutlich an.

Die Gleichung, die langsam immer mehr Investoren und Fondsmanager verstehen, ist einfach. In einer Rezession werden sinkende Unternehmensgewinne die Aktienmärkte real einbrechen lassen und da Staatsanleihen aufgrund ihrer Negativrendite nur noch garantierte Verluste bei hohen Risiken liefern, müssen die Fondsmanager Gold zum Schutz vor Inflation und mangels Alternativen mit in ihr Portfolio aufnehmen. Dies belegen die stark gestiegenen Bestände der physisch hinterlegten Gold-ETFs, die allein in den letzten beiden Monaten um 178 Tonnen anstiegen. Entgegen dem Trend der letzten Jahre waren im Juli die Amerikaner mit 42,5 Tonnen die stärksten ETF-Käufer, während die Europäer nur 7,5 Tonnen hinzukauften. Dies belegt die Erosion des Glaubens an eine weiterhin starke US-Wirtschaft und einem langsam beginnenden Wechsel im Sentiment. Können die Bullen den Aktienmarkt nach zehn Jahren Hausse nun noch einmal zu neuen Hochs treiben oder werden die Bären das Ruder übernehmen und sich die Stimmung immer weiter eintrüben, bis die Rezession offiziell verkündet wird?

Eine jede Rallye bzw. Hausse erfolgt nach einem immer gleichen Muster – wenn alle Bullen gekauft haben, dann gibt es keine neuen Käufer mehr und der Anstieg erreicht seinen Gipfel bzw. seinen Zenit. Eines haben die Bullen zu diesem Zeitpunkt gemeinsam – alle glauben, die Rallye würde sich immer weiter fortsetzen bis „to the moon!“. In der Regel folgt daraufhin immer ein Long Drop spekulativer Positionen der Bullen, die weitere Bullen mit nach unten ziehen und einen schnellen Abverkauf auslösen. Die Frage ist also nicht, ob eine Korrektur nach starken Anstiegen kommt, sondern immer nur wann und wie stark diese ausfallen wird.

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Haben erst einmal alle Bullen gekauft, gibt es keine neuen Käufer mehr und ein Long Drop von Positionen steht bevor.

Trump scheint jedoch einen Plan mit seinem Handelskrieg zu verfolgen, bei dem er die US-Notenbank womöglich absichtlich unter Zugzwang bringt. Die Märkte erwarten aktuell mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 % eine Zinssenkung von 25 Basispunkten im September und 14 % des Marktes rechnen sogar mit einer Zinssenkung um 50 Basispunkte. Trump braucht für eine Wiederwahl stabile bzw. steigende Aktienmärkte und eine Verlängerung des Konjunkturzyklus bis in die nächste Amtszeit. Sollte es ihm irgendwie gelingen, die Rezessionsängste noch einmal für einige Zeit zu zerstreuen, so dürfte sich der Angsttrade auflösen und das Goldilocks-Umfeld könnte ein letztes Mal erstarken, was den Goldpreis bis nach den Wahlen unter dem starken Widerstand bei 1.550 $ je Feinunze halten könnte.

Auf der anderen Seite scheinen die westlichen Regierungen die Kontrolle über den Goldpreis langsam zu verlieren. Über fast sechs Jahre bildete sich ein Boden beim Goldpreis in US-Dollar aus und der Widerstand bei 1.350 $ wurde nun letztlich durch die radikale Wende in der Geldpolitik überwunden. Allein die Zentralbanken der souveränen Staaten kauften im zweiten Quartal 374 Tonnen Gold und die westlichen Notenbanken scheinen dem sowie der gestiegenen Investmentnachfrage nicht mehr mit physischen Verkäufen bei Preisen unter 1.350 $ begegnen zu können. Die Regierungen müssen den Preisanstieg nun gemächlich in Schritten zulassen, um mit weniger physischer Ware den weiteren Preisanstieg managen zu können, da die Bestände der Tresore sonst zu schnell abfließen würden. Damit ist klar, dass die neue Goldhausse da ist, wie ich bereits im Januar, nach dem Wechsel in der Geldpolitik, verkündet hatte.

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Die souveränen Staaten kauften in diesem Jahr historisch hohe Mengen Gold.

Allein seit Juni kam es ebenso zu starken Zuflüssen bei mit Silber physisch gedeckten ETFs von über 2.500 Tonnen, da Investoren mit einer Aufholjagd des Silberpreises zum Gold rechneten. Das Gold-Silber-Ratio ist mit 88,8 denkbar günstig für Silber. Kann der Goldpreis in den kommenden Jahren weiter ansteigen, so wird auch sehr viel Investmentnachfrage in den engen und kleinen Silbermarkt laufen. Silber dürfte dann deutlich stärker ansteigen als der Goldpreis und das Ratio fallen. Ein Ratio von 30 halten wir in den nächsten Jahren für durchaus möglich, sodass der Silberpreis vom aktuellen Niveau aus bis zu 200 % stärker steigen könnte als der Goldpreis. Silber bietet damit einen Vorteil bei extrem geringen Risiko zum Gold, weshalb man diese Chance ergreifen und Silber kaufen sollte.

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Silber ist zu Gold deutlich unterbewertet und bietet daher aktuell einen dreifachen Hebel zum langfristigen Anstieg des Goldpreises.

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