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Philharmoniker Depot

15.12.15 Gold in 2016: Warum alles besser werden MUSS (Teil 1)

in dieser Woche möchte ich in meinen Beiträgen schon einmal einen ersten Ausblick auf das Jahr 2016 werfen. Immerhin sind es nicht einmal drei Wochen bis zur Jahreswende. Dabei widme ich mich dieser Woche dem Gold. Gehasst und verachtet bietet es mutigen Anlegern eine historisch einmalige Einstiegschance.

Kurzfristige Entwicklung unbekannt, aber irrelevant

Vermutlich werden einige Leser von Ihnen die Stirn runzeln, wie ich gerade jetzt einen positiven Beitrag über Gold verfassen kann. Und ich gebe Ihnen recht: Kurzfristig sprechen noch einige wichtige Indikatoren gegen Gold.

So ist die psychologisch wichtige Marke von 1.000 US$, deren Erreichen einen finalen Ausverkauf bedeuten würde, immer noch nicht getroffen worden. Auch ist der US-Dollar im Vergleich zu den Rohstoffwährungen immer noch unglaublich stark, wenngleich sich an dieser Front in den letzten Tagen etwas Linderung einzustellen scheint. Nichtsdestotrotz kann man immer noch nicht von einer Wende beim Gold sprechen. Diese liegt immer noch vor uns.

Für mittel- und langfristig orientierte Anleger sollte dies aber kein Hindernis sein, jetzt schon erste Positionen aufzubauen. Denn auf längere Sicht sind die Relationen einmalig günstig für einen Einstieg. Dagegen ist das Restrisiko nach unten überschaubar.

Goldaktien so günstig wie seit über 30 Jahren nicht mehr

Mit Superlativen soll man vorsichtig sein, beim Gold sind diese aber tatsächlich angebracht. Die Rohstoff-Experten vom kanadischen Broker Canaccord haben sehr anschaulich in einer Grafik gezeigt, warum dies so ist:

Quelle: Canaccord

Die obere Datenreihe zeigt das Preis-Buchwertverhältnis von Goldaktien von den frühen 80ern bis heute. Nur ein einziges Mal, nämlich während der Finanzkrise, waren Goldaktien nach diesem Maßstab so günstig wie heute. Seit Ende 2014 verharren die Bewertungen auf einem Niveau, welches so günstig ist, wie schon seit über 30 Jahren nicht mehr.

Bestätigt wird diese Aussage durch den Abstand der Goldaktien von ihrem gleitenden 200-Tagesdurchschnitt, welcher ein wichtiger Trendindikator ist. Je weiter eine Aktie unterhalb ihres 200-Tages-Durchschnitts notiert, desto ausgeprägter ist der Bärenmarkt.

Ein Blick zeigt: Nur zwischen 1998 und 2001 war der Bärenmarkt ähnlich stark ausgeprägt, wie heute. Damals begann aber 1998 die legendäre Internetblase und dauerte bis Mitte 2000. Aktuell sehe ich aber keinen attraktiveren Markt im Aufschwung, wohin die Anleger streben könnten. Ich sehe eher das Gegenteil: Sowohl die US-Leitindizes als auch der DAX sind deutlich angeschlagen.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.investor-verlag.de

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