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Philharmoniker Depot

16.12.13 Euro & Dollar werden für größtmögliches Chaos sorgen

Bezüglich der Euro-Dollar-Beziehung hat sich an unserer Prognose nichts geändert. Wir warten immer noch auf die Trendwende im Jahr 2014. Damit dem schlimmsten aller Szenarien die Bühne bereitet wird, braucht es eine Kursbewegung in Richtung beider Extreme. Aus wirtschaftlicher Sicht ist Europa eine Katastrophe. Typischerweise kommt es dann zu einem letzten deflationären Anstieg der Währung.

Der Euro ist aber nicht so stark gestiegen, wie es laut unseren Modellen, die einen Höchstkurs von USD 1,47 ausweisen, möglich gewesen wäre. Trotzdem gibt es derzeit immer noch keine Dollar-Rally, die, wenn sie dann einsetzt, dafür sorgen wird, dass die Deflation auf die andere Seite des Atlantiks wandert.

Die Kapitalströme zeigen, dass zurzeit immer noch unglaubliche Mengen an Geld von Europa in die USA fließen. In Erwartung der 10%igen Konfiskation versucht das Smart Money aus Europa zu flüchten. Andere haben innerhalb Europas umgeschichtet und sind in den DAX gegangen.

Diejenigen, die für die US-Fonds Gelder einsammeln, melden alle, dass die Europäer zurzeit die größten Anleger sind. Der amerikanische Privatanleger ist noch nicht bereit, in den US-Aktienmarkt zu gehen, da die TV-Prediger gegenwärtig immer noch verbreiten, dass das Ende nah sei, weil der S&P 500 um 70% zulegen konnte, während die Haushaltseinkommen um 4% gesunken sind.

In einem interessanten Kommentar hieß es, ich gehöre zum „Establishment“, weil ich auch mit Regierungsvertretern spreche und daher gezwungen sei, Gold schlechtzumachen und den Dollar zu feiern. Natürlich stammte dieser Kommentar von jemand, der fast alles verloren hat, weil er ausschließlich in Gold investierte.

Das ist aber Schwachsinn, da ich gesagt habe, dass die USA die Staatspleite ausrufen werden. Regierungsmitarbeiter wie Glen Downs [dessen Kommentare bei Armstrong Economics veröffentlicht werden] sind einfach nur bereit, nach vorne zu treten und ihre Meinung zu sagen, weil sie ebenfalls nicht gut finden, was hier auf uns zukommt. Den Dollar hochzureden, wird uns auch nicht retten. Nichts wird uns retten.

Hoover hat es in seinen Memoiren doch klargestellt. Damals legte der Dollar ebenfalls eine dramatische Rally hin, und sie hatten nicht die leiseste Ahnung, was gerade stattfand und warum. Die Große Depression begann mit der Pleite Österreichs. Und heute werden die Menschen in Europa ebenfalls wieder gewaltsamer und marschieren nun schon mit Mistgabeln. In den USA sind immer noch alle fett und glücklich. .................................

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Quelle: Propagandafront.de

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