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Philharmoniker Depot

04.12.15 Der erste Schuss im Krieg gegen Cash?

„Der erste Schuss im Krieg gegen Cash?" diese Schlagzeile fing meine Aufmerksamkeit ein. Ich habe gerade meine Recherchen in Sachen „Deep State" abgeschlossen.

Das ist etwas, von dem sie wahrscheinlich noch mehr hören werden. Der Deep State beschreibt, wie die amerikanische Regierung wirklich funktioniert und nicht, wie sie funktionieren soll.

Im Laufe der Jahre hat eine kleine Gruppe von Insidern - von Öffentlichkeit und Presse kaum bemerkt - die Kontrolle über Washington übernommen.

Einige von ihnen sind vertraute Regierungsmitläufer und Politiker. Einige von ihnen, überwiegend anonym, kommen aus dem privaten Sektor. Wieder andere repräsentieren ausländische Regierungen, ausländische Unternehmen (insbesondere Banken) und Organisationen.

Diese Zombies und Cronies - mit Zahlen weit in den Tausenden - haben wesentlich mehr Macht und Autorität als 100 Millionen Wähler. Wie die Recherchen zeigen, bekommen sie passende Gesetzgebung, wenn man sie möchte.

Die Wähler andererseits bekommen nur selten das, was sie wollen... und vermutlich nur weil die Insider das gleiche wollen.

Die Insider sind auch diejenigen, die das Geld bekommen. Die Zig-Billionen von Dollar, die in Geld verschwendende Rettungspakete, QE und ZIRP geflossen sind, um Beispiele zu nennen - nun, sie mussten ja irgendwo hin fließen.

Und nun rüstet sich der Deep State selbst auf, um sogar noch mehr zu bekommen.

Zwei Arten von „Cash"

Dr. Matthew Patridge aus unserem Londoner Büro berichtete, dass eine kleine Schweizer Bank die erste Privatkundenbank geworden ist, die für ihre Kunden einen Negativzins auf ihre Anlagen erhebt.

Eine große Anzahl der Zentralbanken - inklusive der Schweizer Nationalbank - haben ihre Referenzzinssätze bereits unter null geschoben. Doch, beginnend mit dem nächsten Jahr, wird die Alternative Bank Schweiz (ABS) die erste Bank der Welt sein, die diese Negativzinsen auf die Kunden umlegt.

In einem Brief an die Kundschaft, verkündete die ABS, dass sie den Kontoinhabern im Jahr 0,125 % berechnen, um ihre „Cash" Einlagen zu halten und ihre eigene Gewinnspannspanne zu schützen. Und jeder mit einer Anlage von 100.000 Schweizer Franken (97.316 Dollar) oder mehr wird 0,75% pro Jahr zahlen müssen.

Stoppen wir hier einen Moment, um das mal zu verdeutlichen...

Es gibt „Cash Einlagen" und „Cash". Bargeldeinlagen sind ein Widerspruch in sich. Wenn jemand meint, er habe Cash auf der Bank, dann irrt er sich.

Die Bank hält „Ihr" Bargeld nicht wirklich. Sie schuldet Ihnen dieses Geld. Wenn sie Pleite geht, dann stehen Sie in einer Schlange mit anderen Kreditgebern, um es zurück zu bekommen.

Cash in der Hand ist etwas völlig anderes.

Es ist physisch. Sie können damit tun und lassen, was immer Sie wollen. Und man bezahlt keinen Negativzinssatz.

Und das ist der Grund, wieso die Feds das Bargeld verbannen wollen...

Sie sagen, das würde es für sie leichter machen, die Wirtschaft zu stimulieren.

Solange Sie physisches Bargeld halten können, haben Sie immer einen einfachen Weg in der Hinterhand, negativen Zinsen zu entkommen: Sie nehmen Ihr Geld einfach von der Bank und stecken es in Ihren Safe zu Hause.

Doch wenn Bargeld illegal ist, dann haben Sie keine Wahl. Sie müssen „Ihr Geld" als Anlage auf der Bank lassen...und jeden Negativzins annehmen, den die Bank Ihnen aufs Auge drückt.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.investor-verlag.de

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