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05.11.12 Teures 2013

von Mr N. N. ...Erst jüngst vermeldete der ADAC, dass das Jahr 2012 für Deutschlands Autofahrer das teuerste Tankjahr aller Zeiten ist. Im Schnitt der vergangenen elf Monate kostete der Liter Benzin der Sorte E-10 sage und schreibe 1,60 Euro. Damit liegt das Preisniveau um 8,2 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Ein Rekordjahr nach dem anderen

Zwar ging es in jüngster Vergangenheit mit den Spritpreisen wieder etwas bergab. Das ändere wohl nichts mehr daran, dass 2012 für die Autofahrer ein sehr teures Jahr war. Ein Rekordjahr, wie schon in den beiden Vorjahren. Für 2013 sind sich selbst die Auguren vom ADAC nicht wirklich sicher. Einerseits könnte der Sprit preiswerter werden. Und zwar im Fall einer weltweiten Wirtschaftskrise. Im nächsten Jahr könnte es aber auch neue Preisrekorde an der Zapfsäule zu vermelden geben. Und zwar dann, wenn die geopolitischen Spannungen - Stichwort Iran - weiter zunehmen und eskalieren.

Ja, vermutlich wird das kommende Jahr beides bringen. Nämlich eine Wirtschaftskrise, die durch geopolitische Scharmützel und dadurch steigende Rohölnotierungen weiter verschärft werden wird. Die schlechteste aller Welten also.

Eines ist bereits jetzt sicher. Das Jahr 2013 wird ein sehr teures, garstiges Jahr werden. Kein wirklich gutes. Das scheint schon jetzt klar. Ja, im Jahr 2013 könnte aus der Krise, die sich bisher für die Mehrheit ja nur medial" abspielte, der Anfang der Katastrophe werden. Der Boden dafür ist jedenfalls bestens" bereitet.

Massiv steigender Strompreis

Nun also in medias res, zu den Preiserhöhungen. Diese beziehen sich interessanterweise vornehmlich auf Güter bzw. Dienstleistungen, auf die schlechterdings kaum verzichtet werden kann. Richtig derb und heftig geht es beim Strompreis für die deutschen Verbraucher im Krisenjahr 2013 nach oben. Prozentual zweistellig. Damit wird der Strompreis McKinsey zufolge im Jahr 2013 um 45 Prozent über dem EU-Durchschnitt liegen. Eine deutsche Durchschnittsfamilie mit einem Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden bezahlt also sage und schreibe 315 Euro im Jahr mehr als Verbraucher in anderen EU-Staaten.

Schlimmer geht immer

Interessant auch, dass laut McKinsey ab 2013 die deutschen Verbraucher beim Strom erstmalig mehr für Subventionen für Erneuerbare bezahlen müssen als für den puren" Börsen-Strompreis. Und ein Ende dieser Entwicklung ist alles andere als in Sicht. Im Gegenteil, einzig sicher ist, dass es noch deutlich teurer werden wird. Einige Auguren befürchten bis 2020 eine weitere Verdopplung des Strompreises für Verbraucher in Deutschland. Wenig verwunderlich, dass die Energie-Wende leider für viele in Deutschland das Energie-Ende bedeuten wird. Die Zahl der Stromsperren dürfte sich weiter erhöhen; angeblich besteht schon jetzt bei bis zu 15 Prozent der Bevölkerung die Gefahr, von einer Stromsperre betroffen zu werden.

Weitere Preiserhöhungen

Aber beim Strompreis ist noch längst nicht Schluss mit den bereits jetzt angekündigten Preiserhöhungen zum 1.1.2013. Die Post erhöht das Porto für den Standardbrief von 0,55 auf 0,58 Euro. Bei der Bahn und beim öffentlichen Nahverkehr werden die Preise zwischen 2,8 und fünf Prozent erhöht. Und auch bei den Versicherungen, insbesondere für KfZ, steht eine Teuerungsrunde an. Das ist nur ein klitzekleiner Auszug dessen, was uns im kommenden Jahr an bloßen Preissteigerungen erwartet.

Und ein Ende der Fahnenstange ist leider nicht in Sicht...

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Quelle: http://www.investor-verlag.de

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