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04.11.13 Chinas Goldabbau „erzielt neuen Rekord“

Die Goldnachfrage bei chinesischen Verbrauchern steigt aufgrund des Rekordwerts beim Goldabbau… Die Fördermenge an Gold in China, dem weltweit größten Goldproduzenten, soll in diesem Jahr auf 430 Tonnen ansteigen, wie der größte Goldminenbetreiber des Landes berichtet. Dies würde einen neuen Jahresrekord darstellen.

China ist seit 2007 der weltweit größte Goldproduzent und förderte im vergangenen Jahr 403 Tonnen des Edelmetalls. Du Haiqing, stellvertretender Geschäftsführer vonChina Gold Group Corporation, sagte auf einer Fachkonferenz am Montag gegenüber Reportern, dass er in 2013 mit einer nationalen Wachstumsrate von 7% rechnen würde.

Branchendaten geben Grund zur Annahme, dass China in diesem Jahr auch Indien als weltweit größten Goldverbraucher ablösen wird. Im vergangenen Jahr kauften chinesische Privatanleger 832 Tonnen Gold. Laut Du könnte in diesem Jahr die Menge auf bis zu 1.000 Tonnen ansteigen.

Allerdings prognostiziert er auch, dass sich ab 2014 „der Verbrauch allmählich abkühlen“ wird. „Das gegenwärtige Niveau wird nicht aufrechterhalten werden können und auf einen normalen Stand zurückfallen, wenn Verbraucher vernünftiger werden.“

Wiederum verkündete P.R. Somasundaram, Direktor der indischen Niederlassung des World Gold Councils, im letzten Monat, dass die bisherige Nummer 1 Indien ihren Titel beibehalten könnte, und dies trotz der strengen Einfuhrbestimmungen für Gold, welche die Regierung in diesem Jahr erließ.

„Es gibt 20% mehr Tage, die vielversprechend sind, sowie einen Nachholbedarf vom letzten Quartal“, sagte er kurz vor Beginn des hinduistischen Diwali-Lichterfests gegenüber Bloomberg.

„Alles deutet darauf hin, dass die Nachfrage stabil bleibt“, meinte Somasundaram und sagte ein weiteres Jahr mit einem Goldverbrauch von 1.000 Tonnen voraus.

Indien besitzt keinen inländischen Goldbergbau. Des weiteren erhöhte die Regierung den Importzoll für Gold auf 10%, verbot die Einfuhr von Goldmünzen, lässt Importeure kein Gold mehr auf Kredit kaufen und erließ ein Gesetz, wonach 20% des importierten Edelmetalls wieder ausgeführt werden müssen. Aufgrund all dieser Maßnahmen fielen im Sommer neue Zuflüsse auf Null.

Unterdessen stiegen in China in 2013 die Kosten für den Goldabbau weiter an, erklärt Du Haiqing auf einer Goldkonferenz in der nordchinesischen Stadt Tianjin.

„Jedes Unternehmen kann Schürfrechte [erwerben], unabhängig davon, ob es die Möglichkeiten zur Erschließung besitzt oder nicht“, fährt Du fort und gibt den Anlegern die Schuld daran, dass Bergbauunternehmen hohe Preise für die von der Regierung verkauften Schürfrechte zahlen müssen.

Laut Reuters bezahlte China Gold’s International Resources im ersten Halbjahr dieses Jahres 912 USD an Förderkosten für eine Feinunze Gold. Ein Jahr zuvor waren es noch 907 USD.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: Gold.Bullionvault.de

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