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06.06.15 Die sozio-ökonomischen Auswirkungen der Goldförderung

Über die Auswirkungen des Goldbergbaus auf die jeweiligen Länder und die Weltwirtschaft… Der Goldbergbau steht häufig in der Kritik der Medien, vor allem wegen seiner Umweltverschmutzung und der Ausbeutung der lokalen Bevölkerung. Doch in seinem neuesten Bericht konzentriert sich der World Gold Council auf die positiven Aspekte des Goldabbaus. Demnach verzeichnen zahlreiche Länder wirtschaftliches Wachstum sowie mehrere positive soziale Entwicklungen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

Gesamtbeitrag von 171 Milliarden USD zur Weltwirtschaft
Weltweit trug die Goldminenindustrie in 2013 rund 83,1 Mrd. USD direkt zur Weltwirtschaft bei. Dies entspricht dem Bruttoinlandsprodukt von Ghana und Tansania zusammen. Berücksichtigt man auch die indirekten wirtschaftlichen Auswirkungen, so erhöht sich der Beitrag auf 171,6 Mrd. USD.

Zahl der weltweiten Arbeitsstellen im Zusammenhang mit dem Goldabbau steigt auf 4,2 Millionen
Weltweit arbeiteten in 2013 über 1 Millionen Menschen für Goldminenunternehmen. Hier kommen noch gut drei Millionen Menschen hinzu, die in der relevanten Zulieferer-Branche oder dem sich daraus ergebenden Dienstleistungssektor beschäftigt sind.

In den meisten Gold-produzierenden Ländern stammen über 90% der Arbeitnehmer aus der lokalen Bevölkerung.
Aus dem Bericht geht hervor, dass der Sektor diesbezüglich große Fortschritte gemacht hat und mittlerweile seine qualifizierten Arbeitskräfte überwiegend vor Ort sucht.

Über 60% der in dem Bericht erwähnten Länder sind Staaten mit niedrigem oder mittlerem Einkommensniveau und starkem sozioökonomischen Entwicklungsbedarf.
Allerdings geht aus dem Bericht auch hervor, dass das Wachstum des wirtschaftlichen Beitrags der Goldförderung häufig auch mit einer Verbesserung des Einkommensstatus in dem jeweiligen Land einhergeht.

70% der Mittel, die Goldminenunternehmen innerhalb der entsprechenden Volkswirtschaft ausgeben, fließen in die Zahlungen und Gehälter der lokalen Zulieferer und Arbeitnehmer.
Die Mehrheit der staatlichen Einnahmen durch den Goldbergbau stammt aus Quellen wie beispielsweise der Unternehmens- und Einkommenssteuer und nicht aus Zahlungen für Genehmigungen und Lizenzgebühren.

Der direkte wirtschaftliche Beitrag des Goldbergbaus zur Weltwirtschaft hat sich in den Jahren von 2000 bis 2013 versiebenfacht.
Dieser Wert ist weit größer als der Anstieg des Goldpreises im gleichen Zeitraum.

Quelle: World Gold Council – Social and economic impacts of gold mining

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: Gold.Bullionvault.de

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