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01.12.13 Wie die US-Wirtschaft am Wohlfahrtsstaat zu Grunde geht

Die wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten sind genauso unumstößlich und gewaltig wie die Gesetzmäßigkeiten der Physik ...Ob das Licht am Ende des Wirtschafts-Tunnels nun Sonnenlicht oder ein entgegenkommender Zug ist, hängt davon ab, wen man fragt. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass es ein entgegenkommender Zug ist. Die wirtschaftlichen Themen können nicht besser werden, solange wir nicht ganz unten angekommen sind und die Wirtschaft wieder auf den Trümmern neu errichtet haben. Das müsste eigentlich nicht so sein, wäre da nicht die Regierungspolitik, die uns überhaupt erst an diesen Punkt gebracht hat.

Der Staat, speziell die heutige Regierung, hat bei den Menschen mittels langanhaltender und großzügiger staatlicher Zuwendungen Anreize geschaffen, nicht arbeiten zu gehen. Die Gesellschaft hat zwar eine Verpflichtung, sich um die weniger glücklichen Zeitgenossen zu kümmern, sie ist jedoch nicht dazu verpflichtet, die Menschen zu ermutigen, sich der Gruppe der Leistungsempfänger anzuschließen, und es ihnen dann angenehm genug zu machen, dass sie kaum noch Anreize haben oder über die Fähigkeit verfügen, diese Gruppe wieder zu verlassen. Sozialhilfe darf keine soziale Hängematte sein; sie darf keine Karriere sein, für die man sich entscheidet.

In den USA gibt es eine Partei, die ein besonderes Interesse daran hat, dass die Abhängigkeit der Bevölkerung gegenüber dem Staat immer weiter zunimmt. Diese Menschen stellen einen erheblichen Teil ihrer Wählerschaft und ihrer Macht. Durch die Schaffung von immer mehr Abhängigen schafft sie sich immer mehr Wähler, was zu immer größeren Wahlerfolgen führt. Keine Gesellschaft ist in der Lage, zu wachsen oder sich zu erholen, wenn der Staat die Notwendigkeit, arbeiten zu gehen, absichtsvoll untergräbt. Dieser Weg führt in die Armut und die Vernichtung.

Das Gelddrucken ist kein Ersatz für echte Anstrengungen. Durch das Gelddrucken werden weder Dinge noch Vermögen geschaffen. Der Mythos der keynesianischen Wirtschaftslehre ist keine Antwort auf eine Gesellschaft, deren Erwerbsquote zurückgeht und die über immer weniger produktive Menschen verfügt, die immer mehr Abhängige stützen müssen. Die Anreize auf individueller Ebene müssen verändert werden, damit Arbeit wieder erstrebenswerter und attraktiver als Sozialhilfe wird.

Eine Gesellschaft, deren Erwerbsbevölkerung rückläufig ist, kann nur deshalb vorgeben, auf den einstigen Wohlstandsniveaus zu leben, weil sie das in früheren Generationen geschaffene Vermögen und Kapital verkonsumiert.

Diese Verhaltensweise ist mit einem Mann vergleichbar, der mit seinem alten Job USD 250.000 pro Jahr verdient hat und heute arbeitslos ist. Um sein Gesicht zu wahren, lebt er weiterhin so, als würde er immer noch sein altes Gehalt haben. Diesen Lebensstil kann er für kurze Zeit aufrecht erhalten, indem er das von ihm über Jahre mit harter Arbeit aufgebaute Kapital verkonsumiert. Und an irgendeinem Punkt geht ihm dann das Kapital aus und er ist gezwungen, ein Leben als Almosenempfänger zu führen.

Unsere Wirtschaft und unsere Regierung verhalten sich genauso, wie dieser einst reiche Mann. Beide verkonsumieren das Saatgut, um den Anschein des Wohlergehens aufrecht zu halten. Die Politiker werden dieses Verhalten so lange fortsetzen, bis die Party vorbei ist. Und wenn dieser Punkt gekommen ist, ist von der Gesellschaft und der Freiheit hoffentlich noch genug übrig, um eine Erneuerung zu bewerkstelligen.

Viele glauben, dass die Regierung und ihr Partner die US-Notenbank, klug und stark genug seien, um diesen Crash zu vermeiden. Wenn Gelddrucken und erhöhte Ausgaben eine Lösung wären, gäbe es nirgends auf der Welt Armut. Selbst die ärmsten Länder haben eine Regierung, die sich eine Druckerpresse leisten kann. ....................................

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Quelle: Propagandafront.de

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