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Philharmoniker Depot

23.11.20 Auf der Lauer – der Kaufzeitpunkt rückt näher!

Terminmarkt: Schwäche in den letzten Handelswochen... Die Netto-Shortposition der BIG 4 erhöhte sich von 26 auf 30 Tage der Weltproduktion und die der BIG 8 erhöhte sich von 44 auf 48 Tage. Der Preis stieg zur Vorwoche um 3 US-Dollar, während die Spekulanten ihre Nettoposition um 11 Tsd. Kontrakte erhöhten. Das ist zu wenig und zeigt Schwäche zur Vorwoche. Diese Schwäche ist in dieser Woche jedoch auf den Positionsaufbau bei den BIG 4 in Höhe von vier Tagen der Weltproduktion zurückzuführen. Nach der sehr schwachen Vorwoche hätte sich in dieser Woche relative Stärke gezeigt, die durch die BIG 4 verhindert wurde. Der CoT-Index fiel leicht auf 22 Punkte und verschlechterte sich damit. Der CoT-Index für die Kleinspekulanten fiel von 90 auf 89 Punkte, was zeigt, dass immer noch viele Kleinspekulanten bullisch sind, was eher als ein Kontraindikator zu werten wäre. Das darf man in dem Umfeld der QE-Programme jedoch nicht so eng sehen. Ohne QE wäre das ein sehr bärisches Indiz.

FAZIT: Die Terminmarktdaten haben sich verschlechtert und der Preis blieb schwach, da wahrscheinlich gegengehalten wurde. Der Aufbau der Netto-Shortposition bei den BIG 4 irritiert uns weiterhin, denn vor der Corona-Krise wäre dies ein sicheres Indiz für weiter fallende Preise gewesen. Wir stellen uns die Frage, ob diese Trader womöglich mehr wissen und auf die Märkte doch noch mehr Deflationsdruck zukommen wird, der den Goldpreis noch deutlich tiefer drücken könnte? Wir haben dieses Warnsignal jedenfalls im Hinterkopf!

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Die Terminmarktdaten von Gold sind im neutralen Bereich und zeigten Schwäche zur Vorwoche

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Die Daten der BIG 4 zeigen eine Ausweitung der Netto-Shortposition in Höhe von vier Tagen der Weltproduktion

Der Goldpreis in US-Dollar befindet sich noch immer bzw. wieder in seinem Abwärtstrend. Die US-Wahl sorgte für einen kurzfristigen Ausreißer nach oben, der jedoch mit der Ankündigung des ersten Impfstoffs in der westlichen Welt durch Pfizer und Biontech wieder eingehegt wurde. In den vergangenen Handelswochen zeigte sich ein physisches Überangebot am Markt, wobei wir zeitweise deutliche Eingriffe am Terminmarkt beobachten konnten, was aus der Positionsveränderung der großen vier Händler abzuleiten ist.

Aktuell keilt sich der Goldpreis ein - unter dem Abwärtstrend und oberhalb der Unterstützung bei 1.850 US-Dollar, die bereits dreimal getestet und erfolgreich verteidigt wurde. Sollte sich das kurzfristig deflationäre Umfeld verstärken, so könnte es sein, dass diese Unterstützung bei dem nächsten Test brechen wird. Dies würde ein erneutes Verkaufssignal mit einem Ziel bei 1.800 US-Dollar erzeugen. Dieses Korrekturziel hatte ich bereits Anfang August vor dem ersten Einbruch ausgerufen. Grundsätzlich wäre unser Kaufniveau dann erreicht und wir würden unsere Shortpositionen glattstellen. Sollte sich das Umfeld derart verschlechtern, so halten wir im Worst Case eine finale Korrektur bis ca. 1.750 US-Dollar für möglich. Sollte der Abwärtstrend hingegen im Zuge neuer Entwicklungen zu weiteren quantitativen Lockerungen oder neuen Stimuluspaketen seitens der Regierungen überwunden werden, so würde das höchstwahrscheinlich das Ende der Korrekturphase bedeuten und somit ein Kaufsignal auf mittelfristige Sicht erzeugen.

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Der Goldpreis keilt sich aktuell ein – der Abwärtstrend ist noch intakt

Der Tageschart zeigt, dass die 200-Tagelinie, an der in einem Goldbullenmarkt zumeist eine kurzweilige Korrektur ihr Ende findet, aktuell bei 1.753 US-Dollar verläuft. Im Worst Case sehen wir daher an dieser Unterstützung die Chance für antizyklische Käufe mit einem sehr guten Chance-Risiko-Verhältnis auf allen Zeitebenen.

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Bei 1.750 US-Dollar verläuft aktuell die 200-Tagelinie

Der Goldpreis in Euro befindet sich ebenfalls noch in der Korrektur in seinem übergeordneten und steilen Aufwärtstrend. Die 200-Tagelinie wurde bereits erreicht, doch liegt eine Kreuzunterstützung des Aufwärtstrendkanals bei 1.515 Euro je Feinunze. Dieses Kursziel würde gut mit einer Korrektur des Goldpreises auf 1.800 US-Dollar zusammenpassen. An dieser Kreuzunterstützung sehen wir eine sehr gute Chance für einen antizyklischen kurzfristigen Kauf, den man dann jedoch mit einem Stop-Loss versehen sollte.

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Die 200-Tagelinie wurde erreicht, doch die nächste Kreuzunterstützung liegt erst bei 1.510 Euro

Intraday zeigt der Chart für Gold in Euro, dass es mit dem Unterschreiten der Unterstützung bei 1.600 Euro ein weiteres kurzfristiges Verkaufssignal gab. Die Bullen trieben den Preis noch einmal bis an diesen Widerstand, doch waren die Bären hier stärker, worauf ein neuer Preisrückgang einsetzte. Dies war ein klassischer charttechnischer Pull Back an das Ausbruchsniveau und bestätigte das kurzfristig bärische Bild. Unter 1.600 Euro ist Gold in Euro short und über dieser Marke würde sich das bärische Bild negieren. Sobald das Tief bei 1.570 Euro unterschritten wird, dürfte sich die Korrektur beschleunigen. Insgesamt sehen wir Gold aktuell in der letzten Phase der Korrektur und ein neues Kaufsignal ist jetzt zeitlich bereits sehr nah. Zum Jahreswechsel wird es interessant werden. Also machen Sie sich bereit, den womöglich finalen Rücksetzer für antizyklische Käufe zu nutzen, denn im kommenden Jahr wird sich die Goldhausse fortsetzen!

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Unter 1.600 Euro ist Gold aktuell short bis 1.510 Euro

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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